Essen

Terror-Miliz IS soll Anschlag auf Essener Weihnachtsmarkt geplant haben - Groß-Razzia in Essen

Anti-Terror-Razzia in Essen

Bei Anti-Terror-Razzien wurden sechs mutmaßliche IS-Unterstützer festgenommen. Sie sollen einen Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt geplant haben.

Bei Anti-Terror-Razzien wurden sechs mutmaßliche IS-Unterstützer festgenommen. Sie sollen einen Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt geplant haben.

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  • Terror-Miliz „Islamischer Staat“ soll Anschlag auf Essener Weihnachtsmarkt geplant haben
  • Festnahmen bei Anti-Terror-Razzien in ganz Deutschland, auch in Essen
  • Mutmaßliche Terroristen sollen aus Syrien kommen und als Flüchtlinge eingereist sein

Essen. Hat die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) einen Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt geplant? Das berichtet unter anderem die Hessenschau und bezieht sich auf Ermittlerkreise.

Anti-Terror-Razzia auch in Essen-Freisenbruch und im Südviertel

Fest steht: Bei Razzien von Spezialeinsatzkommandos der Polizei am Dienstag in Kassel, Essen, Hannover und Leipzig gegen mutmaßliche Unterstützer des IS wurden acht Wohnungen durchsucht – am Schellingweg in Essen-Freisenbruch und an der Hohenburgstraße im Essener Südviertel.

Deutschlandweit wurden sechs Männer zwischen 20 und 28 Jahren vorläufig festgenommen. Das teilt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Einer der Verdächtigen wurde in Essen verhaftet. „Der Mann steht im Verdacht, Mitglied einer ausländischen terroristischen Vereinigung zu sein“, sagte Innenminister Herbert Reul.

Oberstaatsanwalt Alexander Badle, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt: „Zu den Gerüchten rund um den Weihnachtsmarkt werden wir uns derzeit nicht äußern. Wir müssen jetzt erst mal die weiteren Ermittlungen abwarten. Ich kann auch noch nichts dazu sagen, wie konkret die Pläne waren.“

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Zuvor hatte die Zeitung „Die Welt“ darüber berichtet.

Die Festgenommen sollen Syrer sein und dem IS angehören. Die Anschlagsplanungen waren den Ermittlungen zufolge noch nicht abgeschlossen, sollten sich aber gegen ein öffentliches Ziel in Deutschland gerichtet haben. Zudem habe man die Information, dass der mögliche Angriff mit Sprengstoff oder Waffen durchgeführt werden sollte.

Mutmaßliche Terroristen reisten als Flüchtlinge ein

Vier der Verdächtigen sind im Dezember 2014 als Asylsuchende nach Deutschland eingereist. Die anderen kamen im August und September 2015. Rund 500 Polizeibeamte waren an den Durchsuchungen beteiligt. Dabei wurden auch Mobiltelefone, Laptops und Unterlagen beschlagnahmt, wie die „Welt“ berichtet.

Die Hinweise auf die Verdächtigen kamen laut Informationen der Zeitung durch Hinweise von Geflüchteten. Die Festgenommenen sollen sich untereinander kennen. (aba/lin/göt)

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