Essener Rathaus gedenkt der Opfer rechter Gewalt

Die Mitarbeiter des Essener Rathauses gedenken am Donnerstag der Opfer rechter Gewalt. Foto: Alexandra Umbach
Die Mitarbeiter des Essener Rathauses gedenken am Donnerstag der Opfer rechter Gewalt. Foto: Alexandra Umbach
Foto: WAZ FotoPool
Die 8.000 Beschäftigten des Essener Rathauses sind am Donnerstag um 12 Uhr zu einer Schweigeminute in Gedenken an die Opfer der Zwickauer Terrorzelle aufgerufen. Damit beteiligt sich die Verwaltung an dem bundesweiten Aufruf der Deutschen Arbeitgeberverbände.

Essen.. Essen gedenkt der jüngsten Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland. Im Rathaus werden sich die Beschäftigten in der Vorhalle versammeln. In anderen Dienststellen sind ebenfalls kurze Zusammenkünfte für das Gedenken geplant.

Anlässlich des zentralen Staatsaktes in Berlin für die Mordopfer der rechtsextremen Zwickauer Terrorgruppe NSU sind am Donnerstag, 23. Februar, um 12 Uhr im Rathaus alle Beschäftigten der Stadtverwaltung sowie die Ratsmitglieder zu einer Schweigeminute aufgerufen.

Solidarität für die Vielfalt und Offenheit

Oberbürgermeister Reinhard Paß appelliert zugleich an die übrige Bevölkerung der Stadt, sich ebenfalls mit einer Schweigeminute an dem Gedenken zu beteiligen. Essen folgt damit einem bundesweiten Aufruf der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Mit diesem gesellschaftlichen Signal wollen die knapp 9000 Beschäftigten der Stadt Aufmerksamkeit erregen und die Solidarität für die Vielfalt und Offenheit gegenüber Mitbürgern mit Migrationshintergrund ausdrücken.

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