Essener Polizei - Friedlichster Karneval seit Jahren

Auch am Rüttenscheider Stern, wo es in den Vorjahren häufiger zu Reibereien gekommen war, blieb es ruhig. Foto: Blossey
Auch am Rüttenscheider Stern, wo es in den Vorjahren häufiger zu Reibereien gekommen war, blieb es ruhig. Foto: Blossey
Foto: www.blossey.eu
Nach den tollen Tagen hat die Essener Polizei eine positive Bilanz gezogen. Auch in der Rosenmontagsnacht blieb es friedlich wie schon beim Karnevalsumzug in Rüttenscheid. Die Beamten lobten ein „angenehmes und friedliches Publikum“.

Essen. So friedlich war es selten - auch in der Rosenmontagsnacht hatte die Essener Polizei nur wenig zu tun. Polizeisprecher Ulrich Faßbender spricht von einer „relativ ruhigen Karnevalsnacht“ - ohne Festnahmen.

Bereits nach dem Umzug am Montag zog die Polizei eine sehr positive Bilanz: Selbst am Rüttenscheider Stern, wo die Einsatzhunderschaft in den Vorjahren oft gut zu tun hatte, blieb die Lage ruhig. Während des gesamten Zuges durch Rüttenscheid nahm die Polizei lediglich drei Randalierer in Gewahrsam, nahm eine Person nach einer Körperverletzung fest und sprach einen Platzverweis aus. Die Einsatzleitung der Polizei lobte ein „angenehmes und friedliches Publikum“.

Den einzigen eher anstrengenden Job hatte die Streifenwagenbesatzung, die dem Zug den Weg über die Rü und später durch Klara-, Friederiken- und Brunnenstraße bahnen musste. Die formal korrekte Lautsprecherdurchsage „Bitte halten Sie den Zugweg frei“ erwies sich als nicht halb so effektiv wie die Ansage: „Macht doch mal ein bisschen mehr Platz, Leute!“

 
 

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