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Essen: Zahnärzte in großer Sorge - Vorsicht, DAS ist super gefährlich für sie

Essen: Auch die Mitarbeiter in Zahnarztpraxen fürchten die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus. (Symbolbild)
Essen: Auch die Mitarbeiter in Zahnarztpraxen fürchten die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus. (Symbolbild)
Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Essen. Trotz Corona-Krise ist der Gang zum Zahnarzt nach wie vor möglich. Doch wie hoch ist in den Praxen das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus?

„Radio Essen“ hat mit Angestellten von Zahnarzt-Praxen in Essen gesprochen – und erfahren, wie es um das Infektionsrisiko steht und wie sich die Zahnmediziner bestenfalls verhalten sollten.

Essen: Zu wenig Schutzmasken für Zahnärzte

Vor allem bei der Arbeit mit den so genannten „Nassbohrern“ sei die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus sehr hoch, so einige Angestellte. Schutzmasken könnten da Abhilfe leisten – doch was, wenn man die nicht bekommt? „Wir können im Moment keine Schutzkleidung oder Desinfektionsmittel nachbestellen“, erzählt eine Zahnarzt-Mitarbeiterin aus Altenessen.

Die Landeskammer für Zahnärzte hat deshalb eine Empfehlung ausgesprochen: Die FFP2-Schutzmasken, die auch vor Corona-Infektionen schützen können, sollen von Zahnärzten nur noch bei Patienten eingesetzt werden, die als Verdachtsfall gelten. Patienten ohne Corona-Symptome sollen mit weiterhin mit den regulären Schutzmasken behandelt werden.

Betriebsferien als Vorsichtsmaßnahme

Auch Patienten, die eigentlich als Corona-Verdachtsfälle unter Quarantäne stehen, werden im Notfall weiterhin in Zahnarztpraxen behandelt. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, werden einige Zahnärzte kreativ – so auch eine Praxis in Borbeck, die für diese Woche Betriebsferien macht.

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Die Folge: Mitarbeiter bleiben zuhause und stecken niemanden an, die Ärzte kümmern sich nur noch um Notfälle oder Papierkram. Die dadurch entstehenden Minusstunden der Angestellten sollen durch verlängerte Öffnungszeiten wieder ausgeglichen werden, so „Radio Essen“.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung will in den nächsten Tagen gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium über die Lage beraten. (at)

 
 

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