Essen

Nach Terror in Straßburg: Angst auf dem Weihnachtsmarkt in Essen? „Jetzt erst recht, wir beugen uns dem Terror nicht“

Weihnachtsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen.
Weihnachtsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen.
Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Essen. Der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg hat die Menschen in Frankreich zur Weihnachtszeit erschüttert. Ein Mann hatte am Dienstagabend auf dem beliebten und traditionellen Weihnachtsmarkt, dem ältesten in Frankreich, plötzlich um sich geschossen.

Drei Menschen starben durch die Schüsse, einer schwebt in Lebensgefahr, mehrere wurden verletzt. Ähnlich wie bei dem Terroranschlag 2015 auf dem Berliner Gendarmenmarkt stellen sich nun auch viele Menschen im Ruhrgebiet die Frage: Wie sicher ist unser Weihnachtsmarkt?

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Polizei ist auf dem Weihnachtsmarkt Essen von Anfang an präsent

In Essen ist die Polizei dieses Jahr von Beginn an präsent gewesen mit schwer bewaffneten Beamten, die regelmäßig über den Weihnachtsmarkt patroullieren. Denn das Ministerium hatte schon vor Beginn der Weihnachtsmärkte die Präsenz der Polizei vor Ort verstärken lassen. Und solange es keine Bezüge von dem Attentäter nach NRW gebe, bleibe dies erstmal so. Aber die Situation werde beobachtet, heißt es aus dem Ministerium.

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Die Essen Marketing GmbH (EMG) sieht die Situation ähnlich wie das Ministerium. Ina Will, Sprecherin der EMG sagt: „Auf den Betrieb des Weihnachtsmarktes wirkt sich das Attentat von Straßburg - erst einmal - nicht aus.“

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Weihnachtsmarkt-Schausteller beugen sich dem Terror nicht

Natürlich stehe die EMG mit der Polizei und weiteren Sicherheitskräften die gesamte Zeit des Weihnachtsmarktes in Essen in Kontakt. Und so stehe man auch jetzt in ständigem Kontakt. Von Seiten der EMG werden aber derzeit ebenfalls keine Maßnahmen getroffen, das Sicherheitsaufgebot zu erhöhen.

Für den Besucher des Weihnachtsmarktes wird sich nichts ändern. Und auch für die Schausteller nicht. So sagt Albert Ritter, Präsident der Europäischen Schausteller-Union und des Deutschen Schaustellerbundes: „Unsere Devise lautet: jetzt erst recht. Wir beugen uns dem Terror nicht und werden weitermachen.“

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Der Essener Weihnachtsmarkt bleibt noch bis zum 23. Dezember geöffnet. (fb)

 
 

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