Essen und Mülheim: Heftiges Unwetter-Chaos! Starkregen setzt ganze Straßenzüge unter Wasser

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Essen / Mülheim. Heftiges Unwetter in Essen und Mülheim!

Auf die warmen Tage folgte in Essen und Mülheim in der Nacht auf Freitag ein starkes Sommergewitter! Der Starkregen setzte ganze Straßenzüge unter Wasser – die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Essen und Mülheim: Heftiges Unwetter! Dauerregen setzt Straßen unter Wasser

Zwischen 23 und 0 Uhr ging es in der Nacht auf Freitag los. Es begann zu donnern und schon bald ergossen sich die Regenmassen über Essen und Mülheim.

Alleine zwischen 23.30 Uhr und 1 Uhr verzeichnete die Feuerwehr Essen rund 180 Einsätze. Dabei war vor allem der Essener Norden rund um die Stadtteile Gerschede, Vogelheim, Dellwig und Bochold betroffen. Die meisten Einsätze gab es dabei in der Levinstraße, wo Gullydeckel der Kanalisation durch das Wasser hochgedrückt wurden. Viele vollgelaufene Keller wurden in der Erdwegstraße und in der Pausmühlenstraße gemeldet.

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Auf der Prosperstraße blieben in der Unterführung Autos im Wasser stehen. In mehreren Straßen stand das Wasser zeitweise so hoch, dass es in den Innenraum von Fahrzeugen floss. Die größte Einsatzstelle war in einem Betrieb an der Alten Bottroper Straße, dort stand ein etwa 200 Quadratmeter großer Keller ungefähr 2 Meter unter Wasser.

„Ab der Stadtmitte war dann gar nichts mehr“

„Ab der Stadtmitte war dann gar nichts mehr“, teilte eine Feuerwehrsprecherin am Freitagmorgen gegenüber DER WESTEN mit.

Die letzte Einsatzstelle wurde gegen 5.30 Uhr abgeschlossen – jedoch schließt die Feuerwehr nicht aus, dass am Morgen noch der ein oder andere Einsatz hinzukommt. „Leute, die nachts nichts gemerkt haben, stellen dann erst morgens fest, dass Wasser im Keller ist“, so die Feuerwehrsprecherin.

Vollalarm bei der Feuerwehr Mülheim

Auch die Feuerwehr Mülheim berichtet von mehr als 70 Einsätzen in der Nacht, beginnend gegen 23.30 Uhr. Rund 100 Einsatzkräfte rückten zu vollgelaufenen Kellern oder Unterführungen aus. Bei der Feuerwehr wurde Vollalarm ausgelöst.

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Technisches Hilfswerk unterstützt

Besonders betroffen waren die Stadtteile Saarn, Speldorf und Stadtmitte. Das Technische Hilfswerk (THW) musste die Feuerwehr bei ihrem Einsatz unterstützen. (at)