Essen

Essen und A40: Diesel-Fahrverbote zur Luftverbesserung? Entscheidung gefallen!

Auf der A40 in Essen wird es keine Fahrverbote geben.
Auf der A40 in Essen wird es keine Fahrverbote geben.
Foto: dpa

Essen und die Autobahn A40 entgehen einem Fahrverbot für Diesel-Autos!

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Land NRW und die Stadt Essen haben sich darauf geeinigt, mit einem anderen Maßnahmenpaket gegen hohe Stickstoffdioxid-Werte anzukämpfen, teilte die DUH am Donnerstag mit. Dieselfahrverbote auf der A40 gehören nicht dazu – vorerst jedenfalls.

Dafür bekommt die Essener Innenstadt nun eine Umweltspur, wie sie bereits in Düsseldorf eingeführt wurde. Außerdem soll sich das Land im kommenden Jahr beim Bund für ein Überbauen („Deckelung“) der Autobahn A40 im Stadtbereich einsetzen. Ein Teil der A40 verläuft bereits durch einen Tunnel in der Innenstadt von Essen.

A40 und Essen: Keine Fahrverbote, dafür kommt nun ...

Führen die geplanten Maßnahmen, auf die sich die Parteien vor dem Oberverwaltungsgerichts NRW geeinigt haben, zu besseren Luftwerten, ist ein Fahrverbot auf der A40 kein Thema mehr.

Sollte der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) bis Ende 2020 wieder überschritten werden, holt die DUH die Streitparteien wieder an einen Tisch und es geht um Nachbesserungen.

Die DUH hat sich im Vergleich ausdrücklich ein Klagerecht vorbehalten, sollte es im Fall der Grenzwerte für die A40 keine Lösung geben.

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A40 soll überbaut werden

Auch der Nahverkehr und die Infrastruktur für Fahrräder sollen ausgebaut werden. „Die Einigung zeigt auch, dass Maßnahmen für die Verkehrswende machbar und finanzierbar sind“, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch. „Dazu gehört auch die Einführung eines drastisch reduzierten Preises für ÖPNV-Jahrestickets. Wir brauchen weniger motorisierten Individualverkehr und eine Stärkung des ÖPNV, daher fordern wir die Einführung eines bundesweiten 365-Euro-Tickets.“ (jg)

 
 

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