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Essen: Hochexplosive Chemikalie sorgt für Ausnahmezustand – Aktion erfolgreich abgeschlossen

Essen: Die Sperrstellen wurden nun zugezogen.
Essen: Die Sperrstellen wurden nun zugezogen.
Foto: Justin Brosch

Essen. Am Sonntag kommt es in Essen zu einer gefährlichen Entsorgungsaktion.

Dabei geht es um eine quecksilberhaltigen Chemikalie, welche sich im Gebäude des TÜV NORD an der Langemarckstr. 20 in Essen-Frillendorf befindet. Alle wichtigen Entwicklungen findest du in unserem News-Blog.

News-Blog: Hochexplosive Chemikalie sorgt für Ausnahmezustand in Essen-Frillendorf

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Sonntag, 20. Juni

15.00 Uhr: Aktion erfolgreich beendet

Die Delaborierung wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Sperrungen werden in Kürze aufgehoben. Betroffene Anwohner können nun wieder zurück in ihre Häuser bzw. Wohnungen zurückkehren.

11.15 Uhr: Die Vorbereitungen laufen

Die Vorbereitungen auf dem Gelände beim TÜV NORD laufen. Die Delaborierung kann in Kürze beginnen.

09.30 Uhr: 1. und 2. Evakuierungsdurchgang sind abgeschlossen

Der 1. und 2. Evakuierungsdurchgang sind mittlerweile abgeschlossen. Die Sperrstellen werden nun zugezogen.

09.18 Uhr: Details zu der Entsorgung in Essen

Wie die Stadt Essen mitteilt, handelt sich dabei um einen Behälter mit einem Fassungsvermögen von einem Liter, in dem sich Quecksilberoxicyanid befindet. Diese Chemikalie ist hochexplosiv und giftig. Deswegen kann sie nicht ohne Sicherheitsvorsorgungen entsorgt werden. „Das Umweltamt der Stadt Essen und der TÜV NORD haben gemeinsam mit der Feuerwehr Essen, dem Ordnungsamt, der Bezirksregierung und weiteren Stellen einen entsprechenden Einsatz vorbereitet.“

Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehört unter anderem, dass ein Radius von 200 Metern um den Fundort abgeriegelt und evakuiert wird, da im Falle einer Explosion durch die Splitterwirkung und die Druckwelle eine erhebliche Gefahr in diesem Bereich besteht. Von dieser Maßnahme sind etwa 50 Anwohner betroffen. „Für Anwohner*innen, die sich für die Dauer des Einsatzes nicht woanders aufhalten können, wird eine Betreuungsstelle eingerichtet.“ Diese befindet sich im im Gemeindehaus der Thomasgemeinde, Hallostraße 6 – 8.

Die Chemikalie wird in mehreren Schritten vor Ort unschädlich gemacht. Für alle Fälle befinden sich Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen am Ort des Geschehens. Während des Einsatz werden auch die Luftwerte gemessen,„um sicherzugehen, dass die im Gebäude getroffenen Vorsichtmaßnahmen ausreichen und die Chemikalie nicht nach draußen entweicht.“

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Nach dem Einsatz können die Anwohner wieder zurückkehren. Wie lange der Einsatz dauert, ist nicht abzusehen. Es wird seitens der Stadt aber mit einem Einsatz bis weit nach 12 Uhr gerechnet.