Essen trauert - und packt an

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Foto: WAZ FotoPool
In unserer Stadt war die alte Erfahrung zu beobachten, dass gemeinsames Unglück die Menschen zusammenschweißt. Und: Feuerwehr, Polizei und freiwillige Helfer leisten Großartiges. Ein dickes Dankeschön dafür! Ein Kommentar.

Essen.. Mit Superlativen soll man vorsichtig sein, doch ich zumindest kann mich nicht erinnern, dass die Stadt in ihrer jüngeren Geschichte jemals eine solche Naturkatastrophe erlebt hat. Gemessen an Menge und Größe der zerstörten Bäume und Dächer ist es wirklich ein Wunder, dass anscheinend nur wenige ernsthaft verletzt wurden und keiner zu Tode kam.

Glück im Unglück könnte man sagen - wenn da nicht der immense materielle Schaden wäre. Hunderte Autos wurden von fallenden Bäumen zerdrückt, für die Besitzer ein schlimmer Verlust. Und für uns alle ist es sehr traurig, dass Essens schöner Bestand an Straßen-, Park- und Waldbäumen in furchtbarem Ausmaß dezimiert wurde. Das Werk von Generationen ist verloren, es wird in einigen Parks Jahrzehnte dauern, bis die alte Pracht wieder da ist.

Aber sie wird wiederkommen, Optimismus ist jetzt Pflicht und allerdings auch tatkräftiges Anpacken! In Essen war die alte Erfahrung zu beobachten, dass Unglück zusammenschweißt. Überall halfen sich die Menschen, Nachbarn schnitten gemeinsam ihre Autos und Hauseingänge frei. Feuerwehr, Polizei und freiwillige Helfer leisten Großartiges. Dafür herzlichen Dank!

 
 

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