Essen: Tier-Drama war Brandstiftung – jetzt führt die Spur ausgerechnet HIER hin

Essen: Tier-Drama war eine Brandstiftung. (Symbolbild)
Essen: Tier-Drama war eine Brandstiftung. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jan Huebner

Ein Brand in einem Haus in Essen stellte sich als Brandstiftung heraus.

Bei dem Brand waren auch Tiere ums Leben gekommen. Jetzt führt eine Spur des Brands die Ermittler in Essen ausgerechnet hierhin.

Essen: Tier-Drama war Brandstiftung

Wie die Polizei Essen mitteilt, ereignete sich der Brand bereits am 27. Juli 2020 um 14.40 Uhr an der Niederendorfer Straße. Dort brannte eine Fachwerkhaus, welches nur über eine unbefestigte Straße erreicht werden kann.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas

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Tragischerweise konnte eine Bewohnerin des Hauses ihre Tiere (Vogel und Hund) nicht mehr aus dem brennenden Haus in Essen retten. Bereits damals hätten die Mieter des Hauses gegenüber der Polizei die Vermutung geäußert, dass jemand das Haus absichtlich angezündet haben könnte. Dieser Verdacht wurde später von einem Brandsachverständigen und den Ermittlungen der Kriminalpolizei bestädtigt.

Essen: Spuren führen hier hin

Im Zuge der Nachforschungen befragte die Polizei auch die Nachbarn der Geschädigten. Dabei stießen sie am 18. September auf ein Gehöft, welches kameraüberwacht wurde.

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„Erst auf energische Ansprache öffnete der dort gemeldete Bewohner die verschlossenen Türen“, so die Polizei Essen – das verwundert kaum, wenn man bedenkt, was die Polizei in den Räumen fand.

Essen: Polizei findet DAS

In den professionell ausgebauten Räumen fanden die Beamten mehrere hundert Marihuana-Pflanzen. Außerdem befanden sich dort Säcke mit Pflanzenteilen, die schon zum Abtransport bereit waren und illegale Waffen – darunter auch eine Schusswaffe. Der 55-jährige Mieter wurde festgenommen und sitzt aktuell in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen werden wegen des Funds der Marihuana-Pflanzen von zwei unterschiedlichen Kommissariaten geführt. Die Polizei fordert mögliche weitere Zeugen auf, Kontakt mit den Ermittlungsbehörden aufzunehmen. (gb)

 
 

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