Essen

Essen: Stadt sammelt Urin von Kindern ein – DAS steckt dahinter

Die Stadt Essen bittet Kindergarten-Kinder zur Urinabgabe. (Symbolfoto)
Die Stadt Essen bittet Kindergarten-Kinder zur Urinabgabe. (Symbolfoto)
Foto: Christian Charisius/dpa

Essen. Skurrile Studie in Essen! Denn die Stadt Essen sammelt jetzt Urinproben von Kita-Kindern ein, um sich an einer NRW-Studie zu beteiligen.

Essen: Stadt untersucht Urinproben von Kindergartenkindern

Bereits zum vierten Mal sammelt die Stadt Essen Urinproben der Kindergartenkinder in der Einrichtung an der Portendieckstraße ein, berichtet „Radio Essen“.

Hintergrund ist eine NRW-Studie zu Schadstoffen im Urin, die Erkenntnisse über den zeitlichen Verlauf von Schadstoffbelastungen bei Kindern im Kindergartenalter liefern soll.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • viertgrößte Stadt in NRW
  • 582.760 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • hat neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas

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Die Eltern, die ihr Einverständnis zur Probe geben mussten, werden über die individuellen Ergebnisse ihres Nachwuchses informiert – bei ungewöhnlich hohen Werten wird eine Beratung angeboten.

+++ NRW-Kommunalwahl 2020 im Ticker: Macht ausgerechnet DIESE Stadt Laschet jetzt indirekt zum Kanzlerkandidaten? +++

Essen: Urin von 250 Kindern wird gesammelt

Bereits seit 2011 sammelt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) alle drei Jahre in Kindertagesstätten das Urin von rund 250 Kindern zwischen zwei und sechs Jahren, um dieses auf Schadstoffe und Abbauprodukte zu analysieren.

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Die zu untersuchenden Schadstoffe stammen hauptsächlich aus Alltagsprodukten, wie zum Beispiel Weichmacher, die in Kunststoffen eingesetzt werden (Spielsachen, Gummistiefel, Verpackungen) oder Konservierungsstoffe, die in Körperpflegemitteln eingesetzt werden.

Die Urinanalysen der Kinder aus Essen und anderen Städten sollen die Wirksamkeit von gewissen Schadstoff-Verboten überprüfen.

 
 

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