Essen: Stadt will beliebten Platz umfunktionieren – doch jetzt regt sich Widerstand

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In Essen ist eine Petition an den Start gegangen! Der Grund: Die Stadt will einen beliebten Platz umfunktionieren – mit diesem Vorhaben sind wohl nicht alle einverstanden.

Die „Jedermann Sportanlage Schillerwiese“ in Essen-Stadtwald ist – wie der Name schon sagt – eigentlich für jeden gedacht und richtet sich an Freizeitsportler, die keinem Verein angehören. Doch die Stadt hat damit jetzt ganz andere Pläne!

Essen: Anlage soll neue Heimat zweier Klubs werden

Die Sportanlage im Essener Süden soll zu einem Kunstrasenplatz für die beiden Rüttenscheider Vereine Sportfreunde 07 und RSC umgebaut werden. Hintergrund: Der Platz der VfL Sportfreunde 07 an der Veronikastraße befindet sich in städtischer Hand. Aufgrund der zentralen Lage im wachsenden Rüttenscheid ist die Fläche für einen Wohnbau äußerst interessant.

Deswegen sucht die Stadt jetzt nach einer Platz-Alternative für den VfL. Nach der Neugestaltung der Schillerwiese sollen sowohl die Sportfreunde als auch der RSC den Platz nutzen.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Essen: Freizeitsportlern bliebe kaum noch Zeit, die Anlage zu nutzen

Bedeutet: Die Jugend- und Seniorenmannschaften beider Clubs würden durch ihre Trainingseinheiten und den Spielen die bevorzugten Nutzungszeiten für Freizeitsportler sowohl unter der Woche als auch am Wochenende blockieren!

Auch der angrenzende Bolzplatz würde als Trainingsfläche für die Vereine der Allgemeinheit verloren gehen – das Ende der Nutzung für die Allgemeinheit beziehungsweise der Freizeitsportler!

Essen: Petition ist gestartet

Doch das wollen einige Essener offenbar so nicht hinnehmen. Deswegen haben sie eine Petition ins Leben gerufen.

„Mit dieser Petition möchten wir eindringlich darauf aufmerksam machen, dass die politischen Entscheider der Stadt Essen konsequent dabei sind, gegen den Willen der Essener Bevölkerung dem Druck großer Bauinvestoren nachzugeben, und uns Essenern die letzte Oase mit einem großen Naturrasenplatz für alle Breitensportaktivitäten zu entziehen“, heißt es dort.

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Essen: 3.500 Unterschriften sollen gesammelt werden

Stand jetzt (26. Mai) haben bereits knapp 930 Personen die Petition unterschrieben. Und diese existiert grade einmal seit zwei Tagen! Letztendlich sollen es 3.500 Leute werden. Wenn es in dem Tempo voran geht, dürfte es jedoch kein Problem sein, diese zusammenzubekommen…

Den Link zur Petition findest du >>> hier. (cf)