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Essen: Projekt der Stadt sorgt für heftige Kontroverse – „Was ein Schwachsinn“

Die Stadt Essen sorgt mit einem Projekt für heftige Diskussionen.
Die Stadt Essen sorgt mit einem Projekt für heftige Diskussionen.
Foto: IMAGO / Jochen Tack

Essen. Dieses Projekt der Stadt Essen löst aktuell heftige Diskussionen aus!

Eigentlich will die Stadt Essen ihren Bürgern mit dieser Aktion nur etwas Gutes tun – doch das geht nach hinten los!

Essen: Bänke und Tische werden in der Stadt aufgebaut

„Gemütlich sitzen, plaudern, sich austauschen und kreativ werden: Die Stadtterrassen vom Projekt Be-MoVe sollen genau das ermöglichen“: So bewirbt die Stadt Essen das Projekt in einer Pressemitteilung.

Seit dem 1. August stehen in Essen-Holsterhausen bunte, aufbaubare Bänke und Tische. Diese werden bis Ende September noch dort sein.

Essen: Rechtsabbieger wegen Projekt gesperrt

Die Stadtterrassen stehen auf vier Parkplätzen in der Gemarkenstraße (Höhe Hausnummer 82, 102 und 110) und an der Kahrstraße (Höhe Hausnummer 82 in Fahrtrichtung Rüttenscheid). Außerdem wurde der Rechtsabbieger aus der Holsterhauser Straße in die Kahrstraße gesperrt.

Die Stadtterrassen sind flexibel nutzbar und bestehen unter anderem aus Bank- und Tisch-Modulen, einem Bühnenelement, Pflanzenkästen oder auch Fahrradständern und einer kleinen Rad-Service-Station.

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Essen: Aktion sorgt für heftige Diskussionen

„Die Bürger und Bürgerinnen sind ausdrücklich und herzlich eingeladen, die Stadtterrassen zu nutzen, sei es zum Verschnaufen, zum Verweilen oder um sich mit Nachbarn oder Freunden zu treffen. Sie sind frei zugänglich und dürfen von allen genutzt werden“, heißt es weiterhin in der Pressemitteilung.

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Hört sich doch eigentlich gut an, oder nicht? In einer Holsterhausener Facebook-Gruppe wird heiß über die Aktion diskutiert.

„Was ein Schwachsinn“, schreibt eine Person. „Unfassbar! Chaos an der Kreuzung für so einen Quatsch“, ist ein anderer Facebook-User fassungslos.

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Hier eine Auswahl weiterer Kommentare:

  • „Was genau soll man da jetzt machen bei dem Krach und Autoabgasen? Essen, quatschen, Schach spielen?“
  • „Was soll das geben, wenn es fertig ist?“
  • „Bin mal gespannt, wer sich da freiwillig auf die Kreuzung setzt.“
  • „Die Menschen werde immer dümmer. Vollkommen sinnbefreit.“

So hatte sich die Stadt Essen das mit Sicherheit nicht gedacht... (cf)

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