Essen

Essen: Skyline der Stadt verändert sich radikal – der Grund dafür ist RWE

Die Skyline von Essen wird sich verändern.
Die Skyline von Essen wird sich verändern.
Foto: Funke Foto Services

Essen. Die Skyline von Essen ist ein Anblick, den selbst langjährige Bewohner bei der Einfahrt in die Stadt immer wieder bewundern. Doch genau diese wird sich nun radikal verändern.

Skyline von Essen wird sich radikal verändern

Und zwar so sehr, dass es nicht unbemerkt bleiben wird. Essen bekommt ein komplett neues Gesicht.

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Ein Hochhaus von RWE wird abgerissen. Der Energiekonzern verlagert seinen Hauptsitz zum neugebauten RWE-Campus an der Altenessener Straße. Das Hochhaus aus den 80er Jahren ist veraltet. Das Y-Hochhaus wird Spätsommer/Herbst abgerissen.

Hochhaus von RWE wird abgerissen

Wie Sprecherin Bea Steindor von Kölbl & Kruse bestätigt, wird der Abriss dieses Jahr stattfinden. Die Firma ist Eigentümer der Häuser und hat entsprechende Pläne dafür, nachdem RWE ausgezogen ist.

„Die Bebauung ist für einen großen Konzern konzipiert worden. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wird die Möglichkeit geschaffen, das Areal neu zu gestalten“, verrät sie gegenüber DER WESTEN.

Neues Konzept für die Bebauung der Skyline

Etwas Neues bedeutet in diesem Fall: Kleinere Häuser, luftiger gebaut, mehr Platz. Denn die Bebauung für einen großen Konzern sei nicht mehr zeitgemäß.

Für das Bild der Stadt Essen bedeutet das aber auch: ein wichtiger Pfeiler der Skyline wird abgerissen. Denn das Ypsilon-Haus an der Huyssenallee prägt das Stadtbild.

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Das ist RWE:

  • Die RWE AG mit Sitz in Essen ist ein börsennotierter Energieversorgungskonzern
  • Am Umsatz gemessen, ist er der zweitgrößte Versorger Deutschlands
  • RWE ist auch in den Niederlanden einer der führenden Energieversorger

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2017 wurde erstmalig bekannt, dass das Haus höchstwahrscheinlich weichen muss. Das andere Hochhaus an der Kruppstraße, das von Innogy angemietet ist, gehört und einen prägnanten Werbewürfel auf dem Dach hat, stand auch mal zur Debatte.

Innogy-Hochhaus bleibt stehen wegen Denkmalschutz

„Dieses Hochhaus bleibt aber bestehen. Vor allem deswegen, weil es unter Denkmalschutz steht“, bestätigt Bea Steindor.

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Wann genau der Abriss losgehen wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Fakt ist aber: Ab Sommer wird das Hochhaus dem Erdboden gleich gemacht, sobald RWE in sein neues Quartier auf der Altenessener Straße gezogen ist. (fb)

 
 

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