Essen

Essen: Schock! Thyssenkrupp-Tochter verlässt die Stadt und zieht ausgerechnet HIER hin

Eine Sparte von Thyssenkrupp wird Essen verlassen.
Eine Sparte von Thyssenkrupp wird Essen verlassen.
Foto: imago images / Rupert Oberhäuser

Essen. Schock für die Wirtschaft in Essen!

Die Aufzugsparte von Thyssenkrupp verlässt den Hauptsitz in Essen. Schon im nächsten Jahr sollen die Büros von rund 400 Mitarbeiter verlegt werden – und das gerade in DIESE Stadt...

Essen verliert Aufzugssparte von Thyssenkrupp

Grund dafür ist der Verkauf der Aufzugsparte des Unternehmens. Thyssenkrupp gibt den hochprofitablen Unternehmensteil an die Finanzinvestoren von Advent und Cinven sowie die RAG-Stiftung ab – und erhält dafür mehr als 17,2 Milliarden Euro.

Zum 31. Juli soll der Verkauf abgeschlossen sein. Mit dem Geld will Thyssenkrupp unter anderem Schulden tilgen und den Konzernumbau finanzieren.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • viertgrößte Stadt in NRW
  • 582.760 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • hat neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen

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Hierhin verschlägt es die erfolgreiche Thyssenkrupp-Sparte

Ab dem ersten Quartal 2021 arbeiten die Mitarbeiter dann gerade in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im Wings-Gebäude in der Nähe des Flughafens beziehen die Angestellten die Büros in der früheren E-Plus-Zentrale.

Thomas Geisel, der Oberbürgermeister von Düsseldorf, ist über den Standortwechsel hocherfreut. „Ich gebe zu, als Thyssenkrupp vor zehn Jahren aus dem Dreischeibenhaus in Düsseldorf auszog und wieder zurück nach Essen kehrte, war das schon ein Verlust für Düsseldorf.“

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Aufzugsparte profitiert von Anbindung an Flughafen

„Umso mehr freut es mich, dass das wohl wertvollste und zukunftsversprechende Unternehmen des Konzerns, Thyssenkrupp Elevator, sich nun entschieden hat, seinen Sitz nach Düsseldorf zu verlagern."

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Mehr als 9000 Quadratmeter Bürofläche und 500 Quadratmeter Außenfläche stehen den Mitarbeitern dort zur Verfügung. Von Vorteil für das Unternehmen sei die Anbindung an die lokale Infrastruktur, wie zum Beispiel dem Flughafen. (vh)