Essen: Ruhr-Museum-Ausstellung „Kindheit im Ruhrgebiet“ – hier erhältst du einen ersten Einblick

Im Ruhr Museum in Essen startet ab Montag eine neue Ausstellung. Darin sollen Besucher in ihre Kindheit im Ruhrgebiet zurückversetzt werden.
Im Ruhr Museum in Essen startet ab Montag eine neue Ausstellung. Darin sollen Besucher in ihre Kindheit im Ruhrgebiet zurückversetzt werden.

Nostalgie pur in Essen. Im Ruhr Museum eröffnet an diesem Montag die Ausstellung „Kindheit im Ruhrgebiet“. Bis zum 25. Mai können sich Besucher und Besucherinnen noch einmal in ihre Jugend versetzen lassen.

Ganz persönliche Ausstellungsstücke und Fotos von den Menschen, die im Revier groß geworden sind, helfen als Erinnerungsstützen, um sich in Essen wieder ganz jung fühlen zu können. Einen Blick auf einige Bilder und Ausstellungsstücke kannst du hier in unserem Video werfen.

Neue Ausstellung im Ruhr Museum: Kindheit im Ruhrgebiet
Neue Ausstellung im Ruhr Museum: Kindheit im Ruhrgebiet

Essen: Ruhr Museum eröffnet Ausstellung „Kindheit im Ruhrgebiet“

Das besondere an der Ausstellung in Essen: Die Menschen aus dem Ruhrgebiet haben selbst aktiv daran mitgewirkt. Neben Fotos gibt es nämlich auch einige Objekte aus der Zeit von damals zu bestaunen. 66 Ausstellungsstücke aus allen Bereichen – von Schule über Feste, Familienfeiern, Hobbies oder Sport – haben die Macher der Ausstellung zusammengetragen.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Sie alle widmen sich der „Epoche des ‚alten‘ schwerindustriellen Ruhrgebiets von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in den Strukturwandel der 1980er Jahre“, wodurch ein deutlicher Kontrast zur heutigen Kindheitserfahrung entstehe.

+++ Eurowings lobt DIESE Ruhrgebietsstadt in den höchsten Tönen – „Mit einer Prise Mallorca, einem Quäntchen New York und einem Hauch von Paris“ +++

Die Objekte stammen von Menschen aus dem Ruhrgebiet und sind ganz eng mit ihrer eigenen Geschichte verknüpft. Beispiele sind Schlittschuhe aus dem Jahr 1945 oder eine Schaukel, auf der heute die Kinder der Spenderin spielen. „So entsteht ein höchst persönliches und gleichzeitig zu verallgemeinerndes Bild einer historischen Kindheit in einer besonderen Region“, erklärt Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums.

Fotos, Erinnerungen und Spielinseln

Im Sommer 2019 hatte das Ruhrmuseum einen Aufruf nach den Exponaten gestartet – und ein überwältigendes Feedback erhalten. Rund 300 Anrufe und Mails seien innerhalb von zwei Wochen eingegangen. Ergänzt werden die persönlichen Leihgaben durch 120 Bilder aus dem Fotoarchiv des Ruhr Museums. Sie sind von professionellen Fotografen erstellt worden.

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Neben den Objekten und Fotos warten auch sogenannte „Spielinseln“ auf die Besucher. Dort sollen die alten Erinnerungen noch einmal aktiv heraufgerufen werden. Dort gibt es beispielsweise eine elektrische Eisenbahn, eine Station mit Legosteinen, eine Carrera Bahn, eine Videospielinsel Pong und ein Zauberwürfel zu entdecken und natürlich auch zum bespielen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. Mai 2020. Wir wünschen dir viel Spaß bei der Reise in die Vergangenheit! (dav)

 
 

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