Essen

Rü-Genussmeile in Essen im Test: Wer genießen will, braucht ein gut gefülltes Portemonnaie

Die Rü-Genussmeile in Essen lockt zum Flanieren und Probieren.
Die Rü-Genussmeile in Essen lockt zum Flanieren und Probieren.
Foto: DER WESTEN

Essen. Jedes Jahr im August findet sie wieder statt: Die Rü-Genussmeile auf dem Parkplatz 2 der Gruga in Essen. Zahlreiche Restaurants, Bars und Kneipen präsentieren sich hier, bieten das Beste ihrer Karten an und hoffen, dass die Besucher auf den Geschmack und irgendwann auch in die Restaurants kommen.

Rü-Genussmeile in Essen lockt Schleckermäuler an

Aauch in diesem Jahr gehört der Parkplatz vom 1. bis zum 5. August wieder den Schleckermäulern, die die Rü-Genussmeile besuchen.

Doch wieviel Genuss steckt in der Meile? Wir haben sie getestet.

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Empfangen werden wir von einer Miniatur-Zeltstadt. Ein weißes Zelt reiht sich an das nächste, unterbrochen von Bierständen.

Insgesamt 22 Gastro-Stände gibt es. In der Mitte des Platzes sind Bierbänke aufgestellt, wo die Besucher ihre Leckereien entspannt essen können. Auf einer Bühne spielen an allen fünf Tagen unterschiedliche Bands, sie sollen die Besucher unterhalten.

Die Auswahl fällt schwer

Bei so vielen Ständen müssen wir eine Auswahl treffen. Die Rü-Genussmeile dient zum Probieren, deswegen sollte jedem Besucher bewusst sein: Von einer Portion kannst wird man kaum satt.

Und deswegen beginnen wir mit einer Vorspeisenplatte von Bliss, einer Tapas Bar.

8 Euro kostet die Platte.

Aubergine, Pilz, Brot, selbstgemachtes Alioli, Datteln im Speckmantel, Oliven, Salat und Schinken liegen darauf. Alles wirklich lecker, vor allem die Alioli schmeckt besonders gut. Es ist eine Probierportion und in diesem Fall als Vorspeise perfekt.

Weiter geht's mit gratiniertem Ziegenkäse und Honig vom Restaurant Da Vinci für 5,50 Euro.

Hier ist nur zu sagen: Sehr lecker. Der Käse ist auf den perfekten Schmelzpunkt zwischen fest und flüssig gebracht und der Honig ergänzt den herzhaften Geschmack sehr gut.

Satt wirst du hier bei vielen Portionen

Aber auch jetzt sind wir nicht satt. Deswegen muss noch eine Portion folgen und zwar Heilbutt mit Couscous und Gurkenrelish aus dem Restaurant Church für 8,50 Euro.

Das Stück Heilbutt ist zwar sehr klein, aber lecker angerichtet. Miteinander kombiniert schmecken die einzelnen Beigaben sehr gut.

Ganz ehrlich - und ja, hier müssen wir uns wiederholen: Alles ist sehr lecker. Und vermutlich sind es auch die Speisen von den anderen Ständen, die nicht probiert wurden: Jedenfalls sahen sie so aus.

Ein großes Aber gibt es

Es gibt ein großes Aber: Wenn du hier hin möchtest, musst du ein durchaus gut gefülltes Portemonnaie mitbringen. Zum sattwerden muss man mehrere Stände abklappern. Wir haben für drei Speisen 22 Euro bezahlt, ein kleines Bier hat dazu 3 Euro gekostet: Macht summa summarum 25 Euro für drei verschiedene Gänge. Satt sind wir leider trotzdem nicht.

Die Portionen sind extra als Probierportionen gedacht, die Restaurants und Bars wollen sich hier präsentieren. Doch dafür sind die Portionen recht teuer.

Teure Portionen, aber lecker

An anderen Ständen kosten Burger um die 9 Euro, Desserts und Vorspeisen gibt es schon für 3 Euro. Das teuerste Gericht kostet zehn Euro, da ist dann allerdings auch ein Glas Champagner dabei.

Einen Besuch ist die Rü-Genussmeile definitiv wert.

Vor allem dann, wenn du schon immer mal in einem bestimmten Restaurant essen gehen wolltest, aber dir nicht sicher warst, wie es dort schmeckt. Hier kannst du probieren!

 
 

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