Essen

Raser-Unfall am Limbecker Platz – Polizei: „Es gibt keine organisierte Raser-Szene in Essen“

Schwerer Unfall am Limbecker Platz

Bei einem schweren Unfall am Samstagabend in Essen wurden fünf Personen verletzt, drei davon schwer. Unter den Verletzten befinden sich zwei Kinder.

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  • Anfang Mai gab es einen Unfall durch zwei Raser am Limbecker Platz
  • Es gab fünf verletzte Menschen, darunter zwei Kinder
  • Gutachter prüft noch, ob es sich um illegales Rennen handelte

Essen. Anfang Mai dieses Jahres hat es am Limbecker Platz einen schweren Unfall gegeben: Fünf Menschen wurden verletzt, als ein Mercedes von der Straße abkam und in die Gruppe raste. Sie standen am Straßenrand und warteten darauf, dass die Ampel auf „Grün“ springt.

Unter den Verletzten waren auch zwei Kinder (5 und 7 Jahre alt). Einer der Jungen wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand zum Glück nicht.

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Laut Polizei haben zwei Wagen, ein BMW und der Mercedes, an einer Ampel nebeneinandergestanden und sind dann rasant gestartet. Der BMW brach kurz darauf auf der Ostfeldstraße aus der Spur und kollidierte seitlich mit dem Mercedes, woraufhin dieser nach rechts ausbrach. Dort raste er dann in die dort stehende Menschengruppe.

Kurz danach spekulierten Zeugen, ob es sich um ein illegales Autorennen gehandelt haben könnte. Das kann die Polizei bis heute nicht bestätigen.

Gutachter prüft Unfallursache

Derzeit ist ein Gutachter damit beauftragt, genau das herauszufinden. Er überprüft die Autos, die Straße und die Umstände, um zu klären, warum der BMW aus der Spur brach und damit die Kettenreaktion bis zum schweren Unfall auslöste.

„Wir müssen auf das Ergebnis noch warten. Wie lange das dauert, ist noch unklar“, sagt Polizeisprecher Lars Lindemann.

„Es gibt keine organisierte Raser-Szene“

Er betont, dass es in Essen keine offizielle Raser-Szene gebe. Allerdings könne man öfter beobachten, dass sich Autofahrer besonders an Ampeln öfter mal provozieren und dann Gas geben. „Aber es gibt keine organisierte Raser-Szene. Das sind meistens Ausnahmen.“

Durch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt und auch am Limbecker Platz wolle man Temposünder vom Rasen abhalten. Sollte es irgendwann Pläne seitens der Stadt geben, am Limbecker Platz baulich etwas zu verändern, um Rennen vorzubeugen, wäre die Polizei aber zu Gesprächen bereit.

Lindemann sagt dazu aber: „Bisher ist uns nicht zu Ohren gekommen, dass die Stadt so etwas plant.“ (fb)

 
 

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