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Essen: Polizei bekommt geheimen Hinweis – dann beginnt eine wilde Verfolgungsjagd

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Essen. 

Wilde Verfolgungsjagd am Donnerstag (14. April) in Essen.

Alles begann mit einem Hinweis der Polizei Frankfurt, die ihre Kollegen in Essen auf eine kriminelle Bande ansetzten. Danach überschlugen sich die Ereignisse.

Essen: Wilde Verfolgungsjagd mitten in der Stadt – das steckt dahinter

Es ging um den illegalen Verkauf einer Mercedes V-Klasse mit Wohnmobilaufsatz. Das teure Fahrzeug hatten Unbekannte in Frankfurt angemietet und sich dann damit aus dem Staub gemacht.

Die Ermittler in Hessen fanden heraus, dass der Verkauf am Donnerstag in der Gewerbehofstraße in Essen über die Bühne gehen sollte. Doch die Polizei Essen konnte den Verkauf verhindern und nahm vor Ort einen 50-Jährigen fest.

Währenddessen tauchte ein schwarzer VW Polo auf. Beim Anblick der Einsatzkräfte raste der Fahrer davon. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf.

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Das ist die Stadt Essen:

  • Geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • Seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • War 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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VW flüchtet vor Polizei in Essen – Beamte brechen Verfolgung ab

Der VW-Fahrer flüchtete nach Angaben der Polizei mit extrem hoher Geschwindigkeit von Holsterhausen Richtung Rüttenscheid und missachtete dabei zahlreiche rote Ampeln.

Weil die Beamten fürchteten, dass unbeteiligte Passanten oder Autofahrer zu Schaden kommen könnten, brachen sie die direkte Verfolgung via Streifenwagen ab.

Es kam dennoch, wie es kommen musste. Auf der Cäcilienstraße rammte das Fluchtauto einen VW-Golf. Zum Glück kam das Rentner-Ehepaar darin nicht zu Schaden. Die Flucht ging dann weiter Richtung Marthastraße in Rüttenscheid.

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Dort stiegen zwei Männer (21 und 23) aus dem Fluchtauto aus und wollten sich zu Fuß aus dem Staub machen. Doch das sollte ihnen nicht gelingen. Weitere Einsatzkräfte konnten die Verdächtigen schließlich schnappen. Die Ermittlungen zu ihrer Beteiligung an dem illegalen Verkauf sind in vollem Gange.

Eine Sprecherin der Polizei Essen bedankte sich ausdrücklich für die Hilfe aus der Bevölkerung. Zahlreiche Zeugen hätten die Einsatzkräfte mit Handzeichen über die Richtung der Flüchtenden aufgeklärt. (ak)