Essen

Essen: Polizei nimmt mutmaßliches IS-Mitglied fest – DAS wird Fadia S. vorgeworfen

Die Polizei hat in Essen eine mutmaßliches IS-Mitglied festgenommen.
Die Polizei hat in Essen eine mutmaßliches IS-Mitglied festgenommen.
Foto: ANC-NEWS

Essen. Die Bundespolizei hat in Essen ein mutmaßliches Mitglied des sogenannten „Islamischen Staates“ festgenommen.

Auch dem Bruder ihres radikalen Ehemanns und IS-Rückkehrers wurde das Handwerk gelegt. Den beiden werden verschiedene Straftaten vorgeworfen.

Essen: Polizei nimmt mutmaßliche IS-Unterstützerin fest

Fadia S. wird vorgeworfen, sich an der Terror-Vereinigung „Islamischer Staat“ und Plünderungen im Kampfgebiet beteiligt zu haben.

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Polizeiangaben zufolge ist sie Ende April 2015 gemeinsam mit vier Kindern (drei bis acht Jahre alt) aus Deutschland in Richtung Syrien aufgebrochen, um ihrem Ehemann zu folgen, der bereits dort war. Weil sie ihre Kinder mitnahm und radikaler Erziehung aussetzte, wird ihr die Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht vorgeworfen.

Über die Türkei erreichte sie spätestens im August 2015 ihren Mann im syrischen ar-Raqqa im damaligen Herrschaftsgebiet des IS. In den folgenden zwei Jahren brach sie weitere Gesetze. So habe sie sich der Polizei zufolge gleich nach der Ankunft in Syrien dem IS angeschlossen und in einem Haus gelebt, aus dem die vorigen Bewohner vertrieben worden waren.

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Das ist der „Islamische Staat“ (IS):

  • seit 2003 agierende Terrororganisation
  • ihr Ziel ist die Errichtung eines radikal-islamistischen Staates
  • aufgrund der fehlenden Anerkenunng war der IS zu keinem Zeitpunkt ein tatsächlicher Staat
  • kontrollierte zeitweise Gebiete in Syrien, Irak, Libyen und weiteren Staaten
  • im März 2019 weitgehend zerschlagen

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Nach der erfolgreichen Absolvierung eines „Religionskurses“ habe die Frau zudem IS-Kämpfer sowie andere deutsche Frauen im IS-Gebiet beherbergt und bewirtet. Ihre Kinder habe Fadia S. in der Zeit „im Sinne der radikal-islamistischen Lehre“ erzogen und sie dabei „Willkürherrschaft, ideologischer Indoktrination und Kampfhandlungen“ ausgesetzt, so der Polizeibericht. Damit habe S. ihre Kinder massiv gefährdet.

Nach Gebietsverlusten des „Islamischen Staates“ sei die Frau Anfang 2018 – erneut über die Türkei – nach Deutschland zurückgekehrt. Wichtiger Unterstützer und Geldgeber war hierbei ihr Schwager Rabih O.

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Dieser hatte Fadia S. und ihrem Mann schon zuvor mehrfach von Deutschland aus geholfen und unter anderem Geld und Kommunikationsmittel über Mittelsmänner nach Syrien geschickt. Rabih O. wurde jetzt zeitgleich mit der Verhaftung von Fadia S. in Hildesheim festgenommen.

Beide sind deutsch-libanesische Staatsbürger. Sie werden jetzt dem Haftrichter vorgeführt. (the)

 
 

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