Essen

„Wir bringen merklich Unruhe in die Szene“– Essener Polizei spricht über erste Erfolge der „Null-Toleranz“-Strategie

Die Polizei und andere Behörden greifen bei Razzien immer härter durch. Die „Null-Toleranz“-Strategie der Polizei scheint in Essen erste Wirkungen zu zeigen.
Die Polizei und andere Behörden greifen bei Razzien immer härter durch. Die „Null-Toleranz“-Strategie der Polizei scheint in Essen erste Wirkungen zu zeigen.
Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Fotoservices
  • Polizei, Ordnungsamt und Zoll fahren seit Monaten sogenannte „Null Toleranz“-Strategie
  • Der Polizeipräsident Frank Richter äußert sich zu ersten Erfolgen und Razzien in Essen
  • „Wir bringen merklich Unruhe in die Szene“

Essen. Die „Null Toleranz“-Strategie der Polizei und weiteren Behörden gegen die Clan-Kriminalität in Essen hat ordentlich Druck und Bewegung in die häufig kriminellen Strukturen gebracht: Unter dem Druck der regelmäßigen Razzien durch die Polizeiweicht die Clan-Szene aus, das berichtet die WAZ am Montag.

Shisha-Bars und Spielhallen zunehmend im Visier der Behörden

„Wir kennen die Bewegungsbilder und erkennen, wenn sich die Aktivitäten verlagern“, sagt Polizeipräsident Frank Richter. Deshalb würde die Polizei ein sehr mobiles Konzept fahren.

Wie bei der letzten Großrazzia vor rund einem Monat, als die Behörden nicht nur die nördliche Innenstadt und Teile Altendorfs umkrempelten, sondern erstmals auch Shisha-Bars und Spielhallen zusammen in der Karnaper Straße ins Visier nahmen.

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1250 Personen überprüft

Insgesamt überprüfte die Polizei 1250 Personen, stellte bei 230 Durchsuchungen rund 50 Gegenstände sicher: Dazu sollen Waffen, Drogen, Autos und geschmuggelter Tabak gehört haben.

Dazu seien über 1300 Verwarnungsgelder fast ausschließlich nach zum Teil massiven Geschwindigkeitsverstößen gekommen. Da sei eine Menge zusammen gekommen, erklärte Polizeisprecher Lars Lindemann.

„Wir bringen merklich Unruhe in die Szene“

„Jede einzelne dieser Aktionen tut weh, das stört Kreise“, so der Polizeisprecher. Wer in libanesischen Familienstrukturen lebe, erwarte, dass sie Schutz bieten. Doch der Schutz sei nicht mehr da.

„Wir bringen merklich Unruhe in die Szene“, sagt Polizeipräsident Frank Richter – und gleichzeitig mehr Ruhe in die Stadt.

Den ganzen Artikel kannst du bei der WAZ nachlesen. (mj)

 
 

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