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Essen: Polizisten von Gaffern bedrängt und bepöbelt – Politiker fällt jetzt verheerendes Urteil! „Integration gescheitert“

Essen: Polizisten von Gaffern bedrängt und bepöbelt – Politiker fällt jetzt verheerendes Urteil! „Integration gescheitert“

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Nach dem chaotischen Einsatz am Altenessener Markt zeigt die Polizei dort jetzt Präsenz. Foto: Kerstin Kokoska/FUNKE Foto Services

Essen. 

Wird Essen-Altenessen zu einem unkontrollierbaren Problemviertel für Polizei und Politik?

Am Samstagabend (17. April) ist es in Essen-Altenessen zu chaotischen Szenen gekommen. Zwei Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts sind wegen eines Park-Knöllchens von drei Männern angegangen worden. Als die Polizei angerückt ist, haben rund 100 Gaffer den Einsatz beobachtet.

Es hat unter den „Zuschauern“ Gedränge und Geschubse gegeben, einige hatten sogar versucht, dem Randale-Trio zur Flucht zu verhelfen. Die Polizei forderte Verstärkung an. Erst dann konnte der Einsatz unter Buhrufen und Beschimpfungen erfolgreich beendet werden. Die drei Männer aus Essen, die zuvor die Ordnungsamt-Mitarbeiterinnen bedroht und sie verfolgt hatten, sogar das Dach ihres Dienstwagens zum Wackeln brachten, sind in Gewahrsam.

Essen: Polizei bedrängt und bepöbelt – Politiker fällt jetzt verheerendes Urteil!

Die „BAO-Clan“ („Besondere Aufbauorganisation Aktionsplan Clan“) ermittelt, Video-Aufzeichnungen werden ausgewertet. Jetzt spricht der erste Politiker aus Essen Klartext – und fordert weitreichende Konsequenzen!

Thomas Spilker ist FDP-Vorsitzender des Essener Ortsverbandes Nord, betreibt ein Eisenbahnmodell-Geschäft, hat so täglich Kontakt zu den Bürgern. Gegenüber DER WESTEN betont er zugleich, dass er selbst gebürtiger Altenessener ist und gerne dort wohnt – und auch weiter wohnen will. Doch was sich am Samstagabend abgespielt hat, ist auch für den alteingesessenen Ur-Essener zu viel!

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Spilker: „Die Integration im Essener Norden ist absolut gescheitert! Der Vorfall kann nur noch verärgern. Nicht nur der Altenessener Markt war wieder Schauplatz der Ereignisse, auch in der gleichen Nacht sind zwei Mülltonnen auf der Altenessener Straße angesteckt worden. Die Feuerwehr ist ausgerückt, im Ernstfall hätten sie dann nicht zur Rettung von Menschen da sein können, da sie sich um durch Brandstiftung entzündete Müllbehälter kümmern mussten.“

Essen: Forderung nach „Mobiler Wache“ im Norden

Es grenze an Glück, dass nichts Schlimmeres passiert sei, wenn sich hundert Migranten gegen Polizei und Ordnungsgewalt wenden. Spilker wütend: „Schon zu dritt gegen zwei Beamtinnen vorzugehen, zeugt von Aggressivität und Gewaltbereitschaft. Die Altenessener Bürgerschaft ist nicht mehr bereit solche Vorfälle hinzunehmen. Integration muss gewollt und gelebt werden.“ Seine Forderung: Die Essener Polizei möge ab sofort als zusätzliche Maßnahme zur Sicherheit der Bürger eine „Mobile Wache“ einsetzen!

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Der FDP-Politiker erklärt: „Somit kann ein zumindest subjektives Sicherheitsgefühl geschaffen werden. Der Einsatz sollte wechselweise an der ‚Alten Badeanstalt‘, dem Altenessener Markt, dem Westerdorfplatz und im Sommer auch im Kaiser-Wilhelm-Park, Helenenpark und Hallopark zum Einsatz kommen.“

Essen: Auch OB Kufen alarmiert! „Lassen uns nicht einschüchtern“

Dass die Situation am Samstagabend politische Wellen schlägt, zeigt auch eine Stellungnahme von Oberbürgermeister Thomas Kufen (47, CDU) persönlich!

Der CDU-Politiker: „Die beiden Mitarbeiterinnen der Verkehrsaufsicht haben sich vorbildlich verhalten. Sie haben sich nicht einschüchtern lassen und in der bedrohlichen Situation sehr gut reagiert. Ein solches Verhalten gegen meine Mitarbeiter lasse ich nicht zu. Anfeindungen oder Bedrohungen bringen wir konsequent zur Anzeige. Als Ordnungsbehörden lassen wir uns durch ein solches Verhalten nicht einschüchtern.“

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Es bleibt zu hoffen, dass die Hilferufe aus Altenessen FÜR Altenessen nicht verhallen…

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