Essen

Sensationsfund in Essen! Bauarbeiter heben Grube aus – und finden DAS!

Bauarbeiter fanden beim Ausheben einer Grube in Essen ein Pferdeskelett.
Bauarbeiter fanden beim Ausheben einer Grube in Essen ein Pferdeskelett.
Foto: imago/ Westend61

Essen. Auf der Baustelle des Studieninstituts in Essen haben Arbeiter einen sensationellen Fund gemacht. Während des Aushebens einer Baugrube auf der Blücherstraße in Altenessen stießen die Bauarbeiter in etwa 1,40 Metern Tiefe auf alte Knochen.

Der eilig hinzugerufene Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp untersuchte die Knochen und identifizierte sie als Pferdeskelett. Sie gehören einem Pferd, das gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Essen gelebt haben muss.

Pferdeskelett in Essen gefunden

Auf dem Areal der Baustelle befand sich damals eine Ringofen-Ziegelei. Deshalb wird vermutet, dass es sich bei dem Pferd um ein Arbeitstier der Ziegelei handelt.

Und nicht um irgendein Pferd: Weil das Skelett in besonders lehmigem Boden gefunden wurde, geht der Archäologe davon aus, dass es nach seinem Tod beerdigt wurde. Das wurde früher nur bei besonders verdienten Arbeitstieren gemacht.

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Im 18. und 19. Jahrhundert gab es hunderte solcher Arbeitspferde in Essen, ab 1840 auch oft im Bergbau. Trotzdem war dies der erste Fund dieser Art in der Stadt.

Pferdeskelett in Essen: Besonders verdiente Arbeitstiere wurden beigesetzt

Das letzte Grubenpferd im Ruhrgebiet hieß übrigens „Seppel“ und arbeitete noch bis 1966 in einer Zeche in Bochum.

Bisher wurde das Pferdeskelett nur vor Ort untersucht. Nun sollen weitere Untersuchungen folgen. Unter anderem soll dabei ermittelt werden, ob das Pferd nach seinem Tod als Ganzes beerdigt oder erst später seine Knochen beigesetzt wurden.

 
 

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