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Essen: OB Kufen mit großer Ankündigung – „Möchte etwas entstehen lassen, was es so in Deutschland noch nicht gibt“

Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hat große Pläne für Essen! Im Norden der Stadt soll ein revolutionäres Projekt entstehen. (Symbolbild)
Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hat große Pläne für Essen! Im Norden der Stadt soll ein revolutionäres Projekt entstehen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/Malte Ossowski/SVEN SIMON; Kerstin Kokoska/FUNKE Foto Services (Montage: DER WESTEN)

Essen. Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) hat große Pläne für Essen!

Konkret geht es um einen Stadtteil im Norden von Essen. „Ich möchte in Stoppenberg etwas entstehen lassen, was es so in Deutschland noch nicht gibt und Vorbild für andere Städte sein kann“, teilt Kufen mit. Was steckt hinter dieser Ankündigung?

Essen: OB Kufen verkündet große Pläne für den Essener Norden

Ganz prinzipiell soll in Stoppenberg ein neues Gesundheitszentrum entstehen – auf dem Gelände des ehemaligen St.-Vincenz-Krankenhauses. Doch was macht diesen Plan so revolutionär?

Die Stadt beschreibt das Gesundheitszentrum als „ein wohnortnahes Angebot für die gesundheitliche Versorgung“ – inklusive einer guten Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Auch das Thema „Smart Hospital“ soll mit Blick auf die Zukunft angegangen werden.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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„Die Anforderungen an das Konzept sind klar“, betont Kufen. „Wir wollen die bestehende Struktur der gesundheitlichen Versorgung nicht nur erhalten, sondern mit dem neuen Angebot dauerhaft verbessern. Und klar ist auch: im Gesundheitszentrum wird es auch stationäre Betten geben.“

Gesundheitszentrum soll sogar überregionale Bedeutung haben

Von dem neuen Gesundheitszentrum sollen vor allem die Stadtbezirke 5 und 6 profitieren. Doch damit nicht genug: Bei Bedarf soll von hier aus nicht nur die gesamte Stadt Essen unterstützt werden, sondern auch regionale oder überregionale Hilfe angeboten werden.

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Im Herbst dieses Jahres sollen zudem in Altenessen und Stoppenberg sogenannte „Gesundheitskioske“ eröffnet werden, die als „Schnittstelle zwischen Medizin und Stadtteil“ fungieren sollen. (at)