Essen

Stadt Essen warnt: Hunde müssen neu geimpft werden – weil sich diese Krankheit ausbreitet

Zum Schutz vor Staupe solltest du deinen Hund im Essener Stadtgebiet jetzt anleinen. (Symbolbild)
Zum Schutz vor Staupe solltest du deinen Hund im Essener Stadtgebiet jetzt anleinen. (Symbolbild)
Foto: dpa

Essen. Wenn du deinen Hund ohne Leine in den Essener Wäldern laufen lässt, dann solltest du jetzt Acht geben. Denn das Staupe-Virus könnte sich in Essen verbreiten. Bei einem Fuchs in Essen-Heidhausen wurde das Virus nachgewiesen. Das bestätigte die Stadt Essen jetzt.

Staupe in Essen: Gefährliche Infektion bei Fuchs nachgewiesen - Hunde sollten dringend geimpft werden

Zunächst war es nur eine Vermutung, die Untersuchungen des Veterinäramtes mussten noch abgewartet werden. Doch jetzt steht fest: Der auffällig apathische Fuchs hatte sich mit dem Virus Staupe infiziert. Mitte Februar wurde er erlegt. Gefahr kann jetzt für Hunde bestehen.

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Deswegen solltest du deinen Vierbeiner im Stadtgebiet zum Schutz anleinen und unbedingt den Impfpass deines Hundes checken. Ist dort keine gültige Staupeimpfung eingetragen, solltest du diese schnellstens nachholen. Denn ohne Impfung verlaufe die Erkrankung häufig tödlich, so die städtische Pressestelle.

Das ist Staupe:

Wie die Stadt Essen erklärt, ist die Staupe eine hoch ansteckende Infektionskrankheit für Hunde und andere heimische Fleischfresser wie Füchse, Wölfe, Dachse oder Frettchen. Hunde können sich leicht über direkten Kontakt zu erkrankten Tieren oder über deren Ausscheidungen infizieren. Eine Gefahr für Menschen und Katzen besteht dagegen nicht.

Da Staupe keine meldepflichtige Krankheit ist, kann die Stadt keine Aussage treffen, ob derzeit noch weitere Fälle im Stadtgebiet vorliegen. (js)

 
 

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