Essen

Nach feigem U-Bahn-Angriff auf 20-Jährigen in Essen: Polizei fasst den Haupttäter (14)

Mit diesen Bildern suchte die Polizei Essen nach der Truppe.
Mit diesen Bildern suchte die Polizei Essen nach der Truppe.
Foto: Polizei Essen

Essen. Nach einer feigen Attacke von Jugendlichen in einer U-Bahn-Station in Essen hat die Polizei einen Fahndungserfolg vermeldet. Der Haupttäter konnte nach einer öffentlichen Fahndung gefasst werden.

Was war passiert? Am Samstag (22. Juni) gegen 16.45 Uhr hatte eine Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender einen 20-Jährigen in der U-Bahnhaltestelle „Berliner Platz“ in Essen angegriffen. Sie schubsten ihre Opfer auf die Gleise. Glücklicherweise rettete sich der junge Mann noch rechtzeitig, bevor die nächste U-Bahn einfuhr.

Mit gestochen scharfen Bildern einer Überwachungskamera suchte die Polizei darauf nach den Tatverdächtigen. In weniger als 24 Stunden nun der Fahndungserfolg: Mehrere Hinweise zu der Truppe sind eingegangen. Auch der Haupttäter ist identifiziert worden. Er ist gerade mal 14 Jahre alt.

U-Bahn-Attacke in Essen: Was war passiert?

Unvermittelt soll die Gruppe den 20-Jährigen an der Rolltreppe am Samstag attackiert haben. Sie schlugen und traten den Mann abwechselnd. Darauf rannte das Opfer über die Rolltreppe in Richtung Bahnsteig.

Doch die Gruppe folgte ihm und schubste den 20-Jährige schließlich auf die Gleise. Noch rechtzeitig, bevor die nächste Bahn einfuhr, konnte er diese wieder eigenständig und nur mit leichten Verletzungen verlassen.

Insgesamt zu acht gingen die Jugendlichen auf ihr Opfer los.

Polizei suchte mit Fahndungsbildern

Offensichtlich haben die Angreifer ihrer Tat gefilmt. Jedoch zeichnete auch eine Überwachungskamera die Szene auf. Dort ist zu sehen wie ein Jugendlicher im gestreiften Polo-Shirt auf den 20-Jährigen losgeht. Später fahren sie die Rolltreppe herunter.

Zum schnellen Fahndungserfolg hat wohl auch die gute Qualität der Bilder beigetragen. „Je besser die Qualität, desto eher gibt es sachdienliche Hinweise“, erklärt Polizeisprecherin Annika Koenig. Zusätzliche habe das hohe Medieninteresse dazu geführt, dass sich die Bilder rasend schnell verbreiteten. Daher seinen etliche Hinweise innerhalb kürzester Zeit eingeganen.

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(mb)

 
 

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