Essen

Essen: Hund wird von Zug erfasst – was dann passiert, grenzt an ein Wunder

Essen: Dackeldame Frida wurde von einer S-Bahn erfasst. (Symbolbild)
Essen: Dackeldame Frida wurde von einer S-Bahn erfasst. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rüdiger Wölk; imago images / blickwinkel (Montage: DER WESTEN)

Essen. Man kann schon von einem Wunder sprechen, das sich am Montagabend in Essen zutrug!

Es war gegen 17.30 Uhr, als Lokführer Özmen Erdem (34) mit der S1 in Richtung Dortmund unterwegs war. Gerade hatte er den Bahnhof Essen-Steele hinter sich gelassen, da entdeckte er vor sich auf dem Gleis einen Dackel. Wie die „Bild“ berichtet, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein – doch er konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern!

Essen: Dackel wird von S-Bahn erfasst – und überlebt!

Eine tonnenschwere S-Bahn gegen einen kleinen Dackel – der dramatische Ausgang der Situation schien unausweichich. Doch wie durch ein Wunder überlebte der Vierbeiner. Lokführer Özmen kletterte direkt unter den Triebwagen, um das arme Tier zu bergen.

+++ Düsseldorf/Essen: Schock in S6! Mann zückt Schusswaffe in der S-Bahn – Zugführer reagiert mutig +++

Der Hund entpuppte sich als achtjährige Dackeldame Frida. Der Lokführer nahm die Vierbeinerin in seine Obhut und informierte umgehend die Mitarbeiter der Tierrettung Essen. Bevor sie sich in Behandlung begeben konnte, durfte die leicht verletzte Frida auf dem Lokführer-Sitz noch bis nach Dortmund mitfahren. Auf dem Rückweg wurde die Dackeldame dann in Essen den Tierärzten übergeben.

-------------------------

Mehr aus Essen:

Essen: Studentin mit diesem wichtigem Appell in Corona-Zeiten - „Wenn die Leute...“

Essen: Frau bietet Corona-Hilfe an – doch die Sache hat einen Haken

Essen Hauptbahnhof: Mann öffnet Jacke – Polizei staunt nicht schlecht

-------------------------

Abgesehen von einer zu nähenden Platzwunde am Kopf der Hündin hatte Frida bei dem Zusammenstoß wie durch ein Wunder keine Verletzungen erlitten. Durch einen Facebook-Aufruf wurde zudem schnell ihr Besitzer identifiziert, aus dessen Werkstatt in Essen-Steele die Dackeldame ausgebüxt war. Gegenüber „Bild“ zeigte sich Fridas Herrchen erleichtert: „Wir sind sehr dankbar, dass es noch Menschen wie diesen Lokführer gibt.“ (at)

 
 

EURE FAVORITEN