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Essen: Frau besucht Grab ihres Vaters – als sie DAS sieht, ist sie völlig empört

So sah das schön bepflanzte Grabbeet auf dem Friedhof am Hallo in Essen nicht immer aus.
So sah das schön bepflanzte Grabbeet auf dem Friedhof am Hallo in Essen nicht immer aus.
Foto: Annette Brinker

Essen. Vor 21 Jahren verstarb Annette Brinkers Vater. Noch heute besucht sie regelmäßig sein Grab am Friedhof am Hallo in Essen-Stoppenberg. So auch in dieser Woche.

Vor ihrem zweiwöchigen Urlaub in Ägypten wollte sie ihrem Papa nochmal „Tschüss“ sagen. Doch als die Frau aus Essen (NRW) diesmal an das Urnengrab trat, traute sie ihren Augen kaum.

Essen: Frau besucht Grab ihres Vaters – und ist völlig empört

Etwas war anders. Drei Pflanzen fehlten – alles, was von ihnen übrig war, waren drei Löcher im Erdboden.

Erst vor wenigen Wochen hatten sie mit über 50 Steinpflanzen das Grab ihres Vaters lückenlos bepflanzt. Das viele Grün sah nicht nur schön aus, sondern war auch noch pflegeleicht.

Pflanzen vom Grab gestohlen: Essenerin ist wütend

Brinker ist wütend. Sie ist sich sicher, dass die Pflanzen gestohlen wurden. „Das ist für mich völlig unverständlich“, ist die Essenerin schockiert. „Wer macht sowas?“

Besonders traurig: Es ist nicht das erste Mal, dass ihre Pflanzen einfach weg sind. Erst vor etwa vier Wochen soll sich ein Unbekannter an dem Grab bedient und dabei gleich fünf Pflanzen mitgenommen haben. Brinker füllte die Lücken kurzerhand mit neuen Steinpflanzen.

Unbekannter stiehlt Pflanzen vom Grab

Marvin Hombitzer, Mitarbeiter vom Friedhof am Hallo, kennt das Problem. „Blumendiebstahl oder dass Pflanzen einfach weg sind, das kommt hin und wieder mal vor“, sagt Hombitzer.

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Nicht immer verschwinden Pflanzen durch Menschenhand

Allzu häufig sei das allerdings nicht der Fall. Häufig würden die Blumen nicht deshalb fehlen, weil Menschen sich bedient hätten. „Oft sind es auch Karnickel, die da was wegfressen“, sagt Hombitzer.

Brinker hält das in ihrem Fall für unwahrscheinlich, schließlich fehlten auch die Plastiktöpfe, die sie mit in das Grab gesetzt hatte. „Und die Nachbargräber sehen auch komplett aus“, sagt Brinker. Wer sich an dem Grab bedient hat, weiß sie nicht.

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Erstmal will die Essenerin jetzt in ihrem Urlaub die Unterwasserwelt Ägyptens erkunden. Danach will sie das fehlende Grün auf dem Friedhof nachpflanzen. Selbst, wenn nach dem Urlaub noch mehr Pflanzen fehlen sollten. Die letzte Ruhestätte ihres Vaters soll wieder ganz in Grün erstrahlen. (vh)

 
 

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