Essen

Faulbrut-Alarm in Essen! Stadt mit strikten Sofortmaßnahmen

Die Faulbrut ist in Essen-Haarzopf ausgebrochen.
Die Faulbrut ist in Essen-Haarzopf ausgebrochen.
Foto: Fischer / FUNKE Foto Services

Essen. In Essen wurde bei den Bienen eine gefährliche Krankheit festgestellt. Die Amerikanische Faulbrut ist in Haarzopf augebrochen. Nun legt die Stadt Essen einen Sperrbezirk fest, um die gesunden Bienen in der Stadt zu schützen.

Essen: Amerikanische Faulbrut bricht in Essen-Haarzopf aus

Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der Bienen befällt. Sobald ein Verdacht auf die Krankheit besteht, muss unverzüglich der Amtstierarzt informiert werden.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich. Auch der Honig von den erkrankten Bienen kann ohne Bedenken verzerrt werden.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Aldi Süd stellt den „perfekten Sommer-Style“ vor – und die Kunden kennen kein Halten mehr

Essen: Autofahrer brettert durch massive Wand – Anwohner berichten Erschreckendes

• Top-News des Tages:

Duisburg-Marxloh: Kleinkind fällt aus Fenster und stirbt

Gelsenkirchen in Sorge: Rauch über der Veltins-Arena

-------------------------------------

Stadt Essen legt einen Sperrbezirk fest

Die Stadt Essen legt einen Sperrbezirk fest, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Der Sperrbezirk erstreckt sich bis nach Mülheim. Die äußeren Grenzen des Sperrbezirks verlaufen von der A52-Hatzper-Straße-Kreuzung in Richtung Nordwest und in Richtung Südwest bis zur Stadtgrenze Mülheim.

Im Sperrbezirk sind Sonderregeln zu beachten

Für alle Imker im Sperrbezirk gelten folgende Regeln:

  • Alle Bienenvölker und Bienenstände müssen unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersucht werden
  • Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden
  • Folgendes darf nicht aus dem Bienenstand entfernt werden: Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften
  • Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle dürfen nur an einen Wachs verarbeitenden Betrieb, der über die spezielle Einrichtung zur Einseuchung des Wachses verfügt, abgegeben werden
  • Honig, der nicht zur Fütterung der Bienen dient, darf ebenfalls abgegeben werden
  • Bienenvölker und Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden

Weitere Fälle von der Amerikanischen Faulbrut müssen dem Veterinäramt unverzüglich unter der Telefonnummer 0201 / 8859600 gemeldet werden. (ses)

 
 

EURE FAVORITEN