Essen

Essen: Bahnfahrer fährt Richtung Steele – plötzlich bekommt er einen riesigen Schock

Der Fahrer der S6 erlitt auf dem Weg vom Hauptbahnhof Essen nach Steele einen schweren Schock.
Der Fahrer der S6 erlitt auf dem Weg vom Hauptbahnhof Essen nach Steele einen schweren Schock.
Foto: imago/Gottfried Czepluch

Essen. Einen wahnsinnigen Schock erlitt ein Bahnfahrer am Freitagabend auf der Strecke zwischen Essen Hauptbahnhof und Essen-Steele. Der 26-Jährige lenkte gegen 18.30 Uhr die S1, als er an der Haltestelle Steele fünf Kinder im Bereich der Gleise erspähte.

Er leitete direkt eine Vollbremsung ein. Dennoch vermutete er, dass sich nicht alle Kinder rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

Essen: Bahnfahrer erleidet schweren Schock

Rettungskräfte der Essener Feuerwehr, der Bundespolizei und der Essener Polizei suchten daraufhin den Streckenabschnitt ab. Doch weder im Gleisbereich, noch am Zug fanden sie Hinweise darauf, dass die S-Bahn eines der Kinder erfasst hatte.

Der schockierte 26-jährige Zugführer musste vorsorglich in eine Klinik gebracht werden.

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Weiterer Vorfall am Samstagmorgen

Ebenfalls einen Schock erlitt ein weiterer Fahrer der Linie S6 am Samstag. Gegen 1 Uhr nachts hatten Unbekannte erneut im Bereich Essen-Steele einen Einkaufswagen auf die Gleise geworfen.

Der Fahrer, der auf dem Weg von Essend Süd zum Hauptbahnhof war, überrollte das Hindernis und leitete eine Notbremsung ein.

Der Zug konnte nicht mehr weiterfahren. 52 Reisende mussten die S6 verlassen. Der Fahrer konnte auf Grund eines tiefsitzenden Schocks nicht mehr weiterfahren.

Bundespolizei sucht und warnt

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und bittet Zeugen, welche Hinweise auf die Verursacher geben können, sich unter 0800 6 888 000 zu melden.

Darüber hinaus warnen die Beamten vor allem im ersten Fall vor möglichen Gefahren:

  • Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden!
  • Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Bahn: dieses steht unter einer Spannung von 15.000 Volt!
  • Nicht nur das Berühren der Oberleitung mit dem Körper oder mit Gegenständen aller Art, sondern schon die bloße Annäherung ist lebensgefährlich

(mb)

 
 

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