Essen

Essen: Autofahrer durchbricht massive Wand – irre Wende nach Unfall!

Ein Kia-Fahrer durchbricht am Donnerstagabend eine Gartenmauer in Essen - nun stellt sich Unfassbares heraus.
Ein Kia-Fahrer durchbricht am Donnerstagabend eine Gartenmauer in Essen - nun stellt sich Unfassbares heraus.
Foto: Justin Brosch

Essen. Unglaublich! Zuerst sieht alles nur nach einer Trunkenheitsfahrt aus. Ein 43-jähriger Gelsenkirchener durchbricht mit seinem Kia eine Gartenmauer in Essen und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.

Später stellt sich heraus: Er hat zuvor im Streit einen 70-jährigen Essener lebensgefährlich verletzt, das berichten Zeugen.

Essen: Kia-Fahrer verletzt Essener lebensgefährlich und kracht dann in Mauer

Doch der Reihe nach. Der Unfallfahrer streitet sich gegen 21.15 Uhr in einer Kleingartenanlage an der Feldmarkstraße in Essen-Stoppenberg mit dem 70-Jährigen. Erst verbal, dann körperlich. Zeugen berichten, dass der 70 Jahre alte Essener dabei lebensgefährlich verletzt wird. Er muss in ein Krankenhaus gebracht werden, in dem er laut Polizei „intensivmedizinisch behandelt wird“.

Der Angreifer flieht daraufhin mit seinem weißen Kia. Die Fahrt endet schließlich in einer Gartenmauer Ecke Gelsenkirchener Straße Ecke Fritz-Schupp-Allee. „Zum Zeitpunkt wissen wir nicht, ob der Verunfallte auch der Streithahn aus der Gartenanlage ist“, stellt Polizeisprecher Christopher Wickhorst klar.

Flüchtiger Fahrer hinterlässt Spur der Verwüstung

Dort bot sich den Bewohner ein Bild der Zerstörung. Ziegel waren meterweit in einen Garten hineingeflogen. Bilder zeigen, wie Mauerwerk und Blumentöpfe auf dem Rasen verteilt sind.

Mal wieder, stellen die Anwohner fest.

Denn die Kurve an der Ecke Gelsenkirchener Straße Ecke Fritz-Schupp-Allee in Essen ist schon längst zum Unfall-Hotspot mutiert, berichten die betroffenen Hausbewohner, die nicht namentlich genannt werden wollen.

Mauer nicht das erste Mal durchbrochen

An der Stelle in Richtung Stoppenberg folgen zwei Kurve aufeinander. Schon an der ersten Biegung scheitern einige Verkehrsteilnehmer.

Weiter erzählen sie, dass bereits mehrfach Autos die Mauer durchbrochen haben. Daher ist die Ziegelwand zum Garten in der Vergangenheit verstärkt worden, unter anderem mit robusten Moniereisen.

Den offensichtlich betrunkenen Autofahrer am Donnerstagabend hielt die massive Barriere nicht auf.

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Augenzeuge berichtet: „Geradeaus, ohne überhaupt zu lenken“

Kenan Secgin stand mit seinem Auto an der gegenüberliegenden roten Ampel: „In dem Moment kam das Auto hier angefahren, so ungefähr mit 70 km/h oder schneller - geradeaus, ohne überhaupt zu lenken.“

Sein Beifahrer hechtet zur Unfallstelle und zieht den schwerverletzten 43-jährigen Gelsenkirchener aus seinem Auto. Ein erster Alkoholtest durch die Polizei legt den Verdacht nahe, dass er getrunken hat.

Anschließend muss er in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallursache ist laut Polizei bisher nicht klar. (mb)

 
 

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