Essen

Essen/Kettwig: 22-Jähriger stirbt bei schrecklichem Unglück

Die Polizei ermittelt nach dem tragischen Tod eines Mülheimers in Essen.
Die Polizei ermittelt nach dem tragischen Tod eines Mülheimers in Essen.
Foto: Justin Brosch

Essen. Tragisches Unglück am Sonntagnachmittag in Essen: Zeugen riefen gegen 16.35 Uhr den Notruf, nachdem ein Motorradfahrer auf der Werdener Straße in Kettwig verunglückt war.

Nach Aussage der Zeugen war der 22-jährige Mülheimer in Essen von der Fahrbahn abgekommen und schwer gestürzt. Während Rettungskräfte zum Unglücksort in Essen eilten, leisteten die Zeugen Erste Hilfe.

Essen: Motorradfahrer verunglückt – Hubschrauber angefordert

Danach übernahmen Rettungssanitäter und ein Notarzt die Versorgung. Die Polizei sperrte den Unfallort und eine nahe gelegene Kreuzung ab, damit ein angeforderter Rettungshubschrauber landen konnte.

Doch der Hubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Der Motorradfahrer erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Bei Eintreffen der Polizei bestätigte sich eine schlimme Befürchtung.

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Polizei war bereits von Angehörigen alarmiert

So handelte es sich bei dem Unfallopfer um einen Mann, der erst kurz zuvor als vermisst gemeldet worden war. Angehörige hatten fieberhaft nach ihm und seinem Motorrad in Mülheim und Essen gesucht und sich um sein Wohl gesorgt. Offenbar hatte sich der Mülheimer vor seiner Motorradfahrt in einer verzweifelten Lage befunden.

Nach dem Unglück in Kettwig dann die schreckliche Gewissheit. Der 22-Jährige ist tot. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe des tragischen Geschehens. Nach Angaben der Polizei Essen deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem Vorfall um einen Suizid handelt.

>>Anmerkung der Redaktion<<

Normalerweise berichten wir nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

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