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Essen: Integrationsprobleme im Norden der Stadt? NRW-Landesregierung weist Kritik zurück

Integrationsprobleme in den nördlichen Stadtteilen von Essen? Gegen diese Vorwürfe hat sich die Landesregierung von NRW entschieden gewehrt. (Symbolbild)
Integrationsprobleme in den nördlichen Stadtteilen von Essen? Gegen diese Vorwürfe hat sich die Landesregierung von NRW entschieden gewehrt. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Rupert Oberhäuser

Essen. Integrationsprobleme in den nördlichen Stadtteilen von Essen? Gegen diese Vorwürfe hat sich die Landesregierung von NRW entschieden gewehrt.

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte der FDP-Chef im Norden von Essen, Thomas Spilker, die Debatte angeheizt, als er den Bewohner von Altenessen riet, aus dem Stadtteil wegzuziehen. DER WESTEN hatte damals mit Spilker gesprochen <<<. Jetzt hat der Landtag auf eine Anfrage der AfD hin Stellung zur Situation vor Ort genommen.

Essen: NRW-Landtag wehrt sich gegen Kritik an Integrationsmaßnahmen

Die Grundsatzkritik an den Integrationsbemühungen im Essener Norden hat die NRW-Landesregierung zurückgewiesen. Es liefen zahlreiche Arbeitsmarkt- und Förderprogramme, und die Kriminalität im Norden der Stadt habe sich seit 2015 sogar deutlich verringert, erklärte das Integrationsministerium.

Clankriminalität werde mit regelmäßigen Schwerpunktkontrollen entschlossen bekämpft. Kriminelle Subkulturen würden nicht geduldet.

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Auch FDP-Politiker Spilker gibt dem Landtag hier recht. NRW habe im Kampf gegen Clankriminalität schon eine Menge getan, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig für die Zukunft seien jetzt hochwertigerer Wohnraum, die Stärkung des Einzelhandels und weitere Bildungsförderung.

A40 als „Sozialäquator“ zwischen Norden und Süden?

Der Norden der Stadt - und des Ruhrgebietes - gilt teils als wirtschaftlich schwierig. Es gibt beispielsweise deutlich mehr Hartz-4-Empfänger und geringere Wechselquoten von den Grundschulen auf die Gymnasien.

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