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Essen: Ermittlungen gegen Schüler wegen Terror-Verdachts – „Massive psychische Probleme“

Hass im Netz: Das kannst du tun

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Essen. Ist in Essen ein Blutbad an Schulen verhindert worden?

Großeinsatz am Donnerstag für die Polizei Essen! Zahlreiche Beamten sind in Borbeck am Don-Bosco-Gymnasium (rund 800 Schüler) vor Ort gewesen, auch die Realschule am Schloss Borbeck wurde von Polizisten durchsucht. Beide Schulen bleiben geschlossen.

Wir halten dich auf auf dem News-Blog auf dem Laufenden!

Donnerstag, 12. Mai

15.53 Uhr: Hendrik Wüst äußert sich entsetzt über die Beinahe-Tat

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich auf Twitter zu den Vorgängen in Essen geäußert. Bei dem Politiker sitze der „Schrecken über den verhinderten Anschlag von Essen tief.“ Er erwähnt noch lobend den Hinweisgeber und die Polizisten, die „mit ihrem konsequenten Handeln wahrscheinlich eine Horrortat und eine schlimme Tragödie verhindert“ habe.

14.10 Uhr: Terror-Verdacht gegen Schüler

Gegen den festgenommenen 16 Jahre alten Schüler wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Die für Terrorismus zuständige Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft habe die Ermittlungen übernommen, teilten Sprecher der Behörde und des NRW-Innenministeriums am Donnerstag mit.

13.50 Uhr: Hinweise auf psychische Probleme bei Tatverdächtigem

Der wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag festgenommene 16 Jahre alte Schüler in Essen hat möglicherweise psychische Probleme gehabt. Es seien Aufzeichnungen gefunden worden, die als „dringender Hilferuf eines verzweifelten jungen Mannes gelesen werden“ könnten, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag.

Es gebe Hinweise darauf, dass der 16-Jährige „massive psychische Probleme und Suizidgedanken hatte“. Er sei nach derzeitigem Ermittlungsstand offenbar ein Einzeltäter.

13.18 Uhr: Innenminister Reul äußerst sich zu Ermittlungen

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) gab am Nachmittag gegen 13.10 Uhr ein Statement zum Einsatz ab. Die Polizei hat bei einem 16 Jahre alten Schüler in Essen Material für eine Bombe zur Planung eines Anschlags entdeckt. Das Material sei funktions-, aber nicht einsatzfähig gewesen, so Reul.

Bei der Durchsuchung von zwei Schulen in Essen hat die Polizei am Donnerstag bisher keine Sprengsätze gefunden. Reul: „Da wird jeder Winkel der Klassenräume auf links gedreht.“ Reul sagte, man habe auch zehn Sprengstoffhunde in den beiden Schulen eingesetzt. Insgesamt seien 123 Beamtinnen und Beamte an der Aktion beteiligt.

13 Uhr: Täter laut ZDF Neo-Nazi

Bei dem 16-Jährigen soll es sich um einen mutmaßlichen Neo-Nazi handeln. Das habe das NRW-Innenministerium gegenüber dem ZDF bestätigt. Er habe offenbar Anschläge mit mehreren Bomben geplant.

12.35 Uhr: NRW-FDP-Chef Stamp spricht von „mutmaßlichem Nazi-Terroranschlag“

NRW-Vize-Ministerpräsident und FDP-Landeschef Joachim Stamp hat sich für den Einsatz der Polizei Essen bedankt. Auf Twitter schreibt er: „Großer Dank an Polizei Essen für Verhinderung eines mutmaßlichen Nazi-Terroranschlags. Unabhängig von der großartigen Leistung unserer Polizei und der Aufklärung des Falls haben alle Demokraten die gemeinsame Aufgabe, gegen Rassismus, Verrohung und Hass zu kämpfen.“

12.00 Uhr: Polizei mit schockierenden Funden beim Tatverdächtigen

Die Polizei hat die Wohnung des Jugendlichen durchsucht. Dort wohnen auch seine Eltern, die auf der Wache verhört werden. Hier kannst du mehr über die schockierenden Funde erfahren!

11.30 Uhr: So lief der Zugriff der Polizei auf den Schüler

Ein SEK hat den Jungen schon um 4.20 Uhr am Donnerstag im Schlaf überrascht. Hier erfährst du alle Details!

11.00 Uhr: Polizei setzt Sprengstoff-Spürhunde in Borbeck ein

Die Polizei setzt auch Sprengstoff-Spürhunde bei der Durchsuchung der Schulgebäude ein. Jeder Raum werde akribisch durchsucht, so ein Sprecher zu DER WESTEN.

10.00 Uhr: Verdächtiger hatte auch ehemalige Schule im Visier

Der Verdächtige ist aktuell Schüler am Don-Bosco-Gymnasium, ist aber zuvor auf die Realschule am Schloss gegangen. Der entscheidende Hinweis soll die Polizei durch einen anderen Jugendlichen erhalten haben.

9.30 Uhr: Ermittler stellen Beweise in elterlicher Wohnung sicher

Die Polizei ermittelt schon seit Mittwochabend gegen einen Schüler (16). Er wird verdächtigt, Straftaten an beiden Schulen begehen zu wollen. Man habe dort Beweise sicherstellen können, die auf eine geplante Straftat hindeuten, so ein Polizeisprecher zu DER WESTEN.

8.00 Uhr: Jugendlicher plante Amok-Lauf an Schulen

Laut DER WESTEN-Informationen soll eine Bedrohungslage in Kombination mit Sprengstoff der Grund für den Großeinsatz sein. Am frühen Donnerstagmorgen hat zudem ein SEK den Jugendlichen in dessen elterlicher Wohnung in der Nähe des Gymnasiums überwältigt. (mg, cg)