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Essen: Ermittlungen gegen Schüler wegen Terror-Verdachts – neue Erkenntnisse

Hass im Netz: Das kannst du tun

Hass im Netz: Das kannst du tun

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Essen. Ist in Essen ein Blutbad an Schulen verhindert worden?

Am Donnerstag (12. Mai) stürmte die Polizei Essen eine Wohnung in Borbeck. Die Beamten nahmen einen 16-Jährigen in Gewahrsam, weil er einen Anschlag auf seine Schule geplant haben soll.

Zahlreiche Beamten durchsuchten daraufhin das Don-Bosco-Gymnasium und auch die Realschule am Schloss Borbeck.

Wir halten dich auf auf dem News-Blog auf dem Laufenden!

Freitag, 13 Mai

11.39 Uhr: Haftbefehl gegen 16-Jährigen beantragt

Der Verdacht gegen den 16-Jährigen aus Essen wiegt schwer. Und die gefundenen Hinweise auf seine Schuld sind offenbar so erdrückend, dass die Ermittler einen Haftbefehl beantragt haben, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ von der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf erfuhr.

Demnach lautet der Vorwurf unter anderem: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

10.10 Uhr: Verstörende Worte auf Schul-Toilette aufgetaucht

Auf der Wand eines Mädchen-Klos im Don-Bosco-Gymnasium in Essen ist ein verstörender Spruch aufgetaucht. Alles dazu hier >>>

08.17 Uhr: Was wir über den 16-Jährigen wissen – und was nicht

Am Freitag wird entschieden, ob der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt wird. Was Nachbarn Mitschüler und Lehrer über den 16-Jährigen sagen, erfährst du hier >>>

Donnerstag, 12. Mai

17.00 Uhr: Reul erntet auf Twitter heftige Kritik wegen „Hilferuf“-Aussage

Wegen seiner Aussage, dass die zahlreichen bei dem mutmaßlichen Attentäter gefundenen rechtsextremistischen und antimuslimischen Schriften auch als „Hilferuf“ interpretiert werden könnten, erntet CDU-Innenminister Herbert Reul heftige Kritik.

Zahlreiche User sind fassungslos und äußern ihren Protest unter #schreinachliebe, in Anlehnung an den antifaschistischen Song der „Ärzte“.

16.44 Uhr: Durchsuchungen von Essener Schulen beendet - nichts gefunden

Die Polizei in Essen hat die Durchsuchung von zwei Schulen in Essen beendet und keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Das sagte ein Sprecher am Donnerstagnachmittag der Deutschen Presse-Agentur.

Ein 16-jähriger Schüler steht im Verdacht, einen Anschlag auf das Don-Bosco-Gymnasium und möglicherweise auf eine Essener Realschule, die er zuvor besucht hatte, geplant zu haben. Der Jugendliche war am frühen Donnerstagmorgen mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos in festgenommen worden. Gegen ihn wird wegen Terrorverdachts ermittelt.

15.53 Uhr: Hendrik Wüst äußert sich entsetzt über die Beinahe-Tat

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich auf Twitter zu den Vorgängen in Essen geäußert. Bei dem Politiker sitze der „Schrecken über den verhinderten Anschlag von Essen tief.“ Er erwähnt noch lobend den Hinweisgeber und die Polizisten, die „mit ihrem konsequenten Handeln wahrscheinlich eine Horrortat und eine schlimme Tragödie verhindert“ habe.

14.10 Uhr: Terror-Verdacht gegen Schüler

Gegen den festgenommenen 16 Jahre alten Schüler wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Die für Terrorismus zuständige Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft habe die Ermittlungen übernommen, teilten Sprecher der Behörde und des NRW-Innenministeriums am Donnerstag mit.

13.50 Uhr: Hinweise auf psychische Probleme bei Tatverdächtigem

Der wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag festgenommene 16 Jahre alte Schüler in Essen hat möglicherweise psychische Probleme gehabt. Es seien Aufzeichnungen gefunden worden, die als „dringender Hilferuf eines verzweifelten jungen Mannes gelesen werden“ könnten, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag.

Es gebe Hinweise darauf, dass der 16-Jährige „massive psychische Probleme und Suizidgedanken hatte“. Er sei nach derzeitigem Ermittlungsstand offenbar ein Einzeltäter.

13.18 Uhr: Innenminister Reul äußerst sich zu Ermittlungen

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) gab am Nachmittag gegen 13.10 Uhr ein Statement zum Einsatz ab. Die Polizei hat bei einem 16 Jahre alten Schüler in Essen Material für eine Bombe zur Planung eines Anschlags entdeckt. Das Material sei funktions-, aber nicht einsatzfähig gewesen, so Reul.

Bei der Durchsuchung von zwei Schulen in Essen hat die Polizei am Donnerstag bisher keine Sprengsätze gefunden. Reul: „Da wird jeder Winkel der Klassenräume auf links gedreht.“ Reul sagte, man habe auch zehn Sprengstoffhunde in den beiden Schulen eingesetzt. Insgesamt seien 123 Beamtinnen und Beamte an der Aktion beteiligt.

13 Uhr: Täter laut ZDF Neo-Nazi

Bei dem 16-Jährigen soll es sich um einen mutmaßlichen Neo-Nazi handeln. Das habe das NRW-Innenministerium gegenüber dem ZDF bestätigt. Er habe offenbar Anschläge mit mehreren Bomben geplant.

12.35 Uhr: NRW-FDP-Chef Stamp spricht von „mutmaßlichem Nazi-Terroranschlag“

NRW-Vize-Ministerpräsident und FDP-Landeschef Joachim Stamp hat sich für den Einsatz der Polizei Essen bedankt. Auf Twitter schreibt er: „Großer Dank an Polizei Essen für Verhinderung eines mutmaßlichen Nazi-Terroranschlags. Unabhängig von der großartigen Leistung unserer Polizei und der Aufklärung des Falls haben alle Demokraten die gemeinsame Aufgabe, gegen Rassismus, Verrohung und Hass zu kämpfen.“

12.00 Uhr: Polizei mit schockierenden Funden beim Tatverdächtigen

Die Polizei hat die Wohnung des Jugendlichen durchsucht. Dort wohnen auch seine Eltern, die auf der Wache verhört werden. Hier kannst du mehr über die schockierenden Funde erfahren!

11.30 Uhr: So lief der Zugriff der Polizei auf den Schüler

Ein SEK hat den Jungen schon um 4.20 Uhr am Donnerstag im Schlaf überrascht. Hier erfährst du alle Details!

11.00 Uhr: Polizei setzt Sprengstoff-Spürhunde in Borbeck ein

Die Polizei setzt auch Sprengstoff-Spürhunde bei der Durchsuchung der Schulgebäude ein. Jeder Raum werde akribisch durchsucht, so ein Sprecher zu DER WESTEN.

10.00 Uhr: Verdächtiger hatte auch ehemalige Schule im Visier

Der Verdächtige ist aktuell Schüler am Don-Bosco-Gymnasium, ist aber zuvor auf die Realschule am Schloss gegangen. Der entscheidende Hinweis soll die Polizei durch einen anderen Jugendlichen erhalten haben.

9.30 Uhr: Ermittler stellen Beweise in elterlicher Wohnung sicher

Die Polizei ermittelt schon seit Mittwochabend gegen einen Schüler (16). Er wird verdächtigt, Straftaten an beiden Schulen begehen zu wollen. Man habe dort Beweise sicherstellen können, die auf eine geplante Straftat hindeuten, so ein Polizeisprecher zu DER WESTEN.

8.00 Uhr: Jugendlicher plante Amok-Lauf an Schulen

Laut DER WESTEN-Informationen soll eine Bedrohungslage in Kombination mit Sprengstoff der Grund für den Großeinsatz sein. Am frühen Donnerstagmorgen hat zudem ein SEK den Jugendlichen in dessen elterlicher Wohnung in der Nähe des Gymnasiums überwältigt. (mg, cg)