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Essen: Neuer Radweg bringt Anwohner auf die Palme – „Warum immer alles zupflastern“?

Essen: Ein neuer Radweg sorgt für Ärger bei Anwohnern. (Symbolbild)
Essen: Ein neuer Radweg sorgt für Ärger bei Anwohnern. (Symbolbild)
Foto: FUNKE Foto Services

Essen. Die Stadt Essen will einen neuen Rad- und Gehweg bauen, der entlang des Ruhrufers führen soll. Doch die Anwohner sind gar nicht begeistert von den Plänen der Stadt und reagieren mit harter Kritik. Eine Frau fragt: „Warum immer alles zupflastern?“

Hier liest du mehr zu dem geplanten Rad- und Gehweg in Essen und den Einwänden der Bürger.

Essen: Neuer Radweg macht Anwohner wütend

Die Stadt stimmte am Mittwoch in einer Sitzung dem Bau eines neuen Rad- und Gehwegs zwischen Holthuser Tal und Kampmannbrücke in Essen zu. Demnach soll entlang der Bahntrasse der S9 am östlichen Ruhrufer ein neuer Weg für Fußgänger und Radfahrer entstehen.

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Der rund 1,5 Kilometer lange Weg wird größtenteils eine Breite von Metern haben und komplett asphaltiert sein. Und genau in Letzterem stören sich die Menschen. Eine Frau kritisiert: „Warum immer alles zupflastern? Die grüne Hauptstadt lässt grüßen.“

Andere Anwohner kommentieren auf den am Donnerstag bei Facebook veröffentlichten Beitrag der Stadt Essen:

  • Das geht in die richtige Richtung. Aber wieder ein gemeinsamer Geh- und Radweg. Konflikte sind vorprogrammiert. Die Niederlande macht es vor, wie es richtig geht.
  • Rad und Wanderwege müssen nicht asphaltiert werden, vielleicht noch mal überlegen, ob das nicht anders gelöst werden kann.
  • Es muss nicht asphaltiert werden, da gibt es andere Lösungen... Du das zu betonieren, kann Wasser wieder nicht versickern und das schadet der Natur einfach nur... Nicht der Mensch sollte hier im Focus sein, sondern die Natur... Wege zu machen, ist gut und schön, aber dann auch vereint mit der Natur und nicht wieder betonieren...
  • Super, noch eine Strecke mehr, an der Radfahrer von hinten ohne Klingeln an einem vorbeischießen können.
  • Bei solchen Wegen für Radfahrer und Fußgänger bin ich immer skeptisch. Dann auch noch asphaltiert - eine echte Rennstrecke. Kinder, Hunde und auch alte Menschen mit Rollatoren zusammen mit Fahrrädern funktioniert nie.

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Baustart im Herbst

Der Bau des Rad- und Gehwegs soll im Herbst dieses Jahres beginnen, für Herbst 2022 ist die Eröffnung geplant. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 1,4 Millionen Euro. (nk)

 
 

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