Essen

Essen: Nach Silvester-Randale in Altenessen – Moschee-Chef wütend: „Bekloppt im Kopf“

Die Silvester-Randalen in Essen-Altenessen haben ihre Spuren hinterlassen – vor allem bei den Bewohnern des Stadtteils.
Die Silvester-Randalen in Essen-Altenessen haben ihre Spuren hinterlassen – vor allem bei den Bewohnern des Stadtteils.
Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen. Die Silvester-Randale in Essen-Altenessen hat ihre Spuren hinterlassen – vor allem bei den Bewohnern des Stadtteils.

Ein verstörendes Internetvideo zeigte das Ausmaß der Ausschreitungen: Brennende Mülleimer, zertrümmerte Haltestellen – pure Zerstörungswut. Alaa El-Sayed, der Chef einer der größten Moscheen in Essen, verurteilt die Taten im Gespräch mit der „WAZ“ aufs Schärfste.

Essen: Moschee-Chef verurteilt Silvester-Randale in Altenessen

Wie das Blatt berichtet, verdächtigen die Ermittler einige libanesische, kurdische und arabische Jugendliche aus Altenessen, hinter den Randalen zu stecken. Aber was sind ihre Motive? „Die Leute haben Langeweile und sind bekloppt im Kopf“, so El-Sayed, der Vorsitzende der Salahu d-Dîn-Moschee in Altenessen. Er geht davon aus, dass die Tatverdächtigen nicht zu den Stammbesuchern seiner Moschee gehören.

+++ Essen: Polizei löst illegalen Gottesdienst mit rund 100 Teilnehmern auf ++ Gemeinde wehrt sich gegen Falschmeldungen +++

Die Zerstörungen seien ihmzufolge das Werk einer einzelnen Clique, die Unruhe stiften und möglicherweise ähnliche Straftaten nachahmen wollen. „Das ist einfach nur ekelhaft“, sagt El-Sayed der „WAZ“.

-----------------------------------------

Mehr News aus Essen:

Essen: Polizei-Großeinsatz nach Horror-Tat! Heimbewohner sticht auf Personen ein

Essen: Riesenschock für Förster! Als er den Kruppwald durchläuft, kann er seinen Augen nicht trauen

Essen: Mann spaziert durch den Heissiwald – plötzlich steht er vor einer seltsamen Tür

-----------------------------------------

Wie die Moscheen versuchen, die Spannungen zwischen beispielsweise Syrern, Arabern und Libanesen zu lösen, und wie die Altenessener die Situation in ihrem Stadtteil einschätzen, erfährst du bei der „WAZ<<<.