Essen

Essen: Nach 52 Jahren Ehe – Mann tötet Ehefrau auf brutale Weise! Das Motiv ist einfach grausam

Essen: Ein Mann (73) soll im vergangenen November seine langjährige Ehefrau brutal umgebracht haben. (Symbolbild)
Essen: Ein Mann (73) soll im vergangenen November seine langjährige Ehefrau brutal umgebracht haben. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Essen. Ein brutaler Mord erschütterte Essen im vergangenen November! Auf der Margarethenhöhe soll Hans-Jürgen P. (73) seine Frau (68) im Schlaf umgebracht haben – nach 52 gemeinsamen Ehe-Jahren.

Mit einer Weinflasche soll er seiner Gattin auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen haben, anschließend habe er sie gewürgt und dann mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen. Seit Montag muss sich der Rentner vor dem Landgericht Essen für die Tat verantworten. Bereits im Polizei-Verhör hatte der 73-Jährige erschreckende Details preisgegeben. Über den Prozess berichtete die „Bild“.

Essen: Rentner (73) wegen Mord an seiner Frau angeklagt

Nach der Tat soll Hans-Jürgen P. frühmorgens am 25. November mit blutbeflecktem Pullover auf der Polizeiwache erschienen sein und ohne Umschweife den brutalen Mord gestanden haben: „Ich habe soeben meine Frau umgebracht. Mit allem, was ich hatte.“ Kurz darauf fand der Notarzt die Leiche der Frau. Kratzspuren am Hals des 73-Jährigen deuteten darauf hin, dass sich sein Opfer heftig gewehrt hat.

Hans-Jürgen P. soll gar nicht erst versucht haben, gegenüber den Polizeibeamten irgendetwas zu verheimlichen. „Er hat geredet wie ein Wasserfall“, so Achim W. von der Mordkommission. „Seine Frau habe sich von ihm trennen wollen. Er sprach von Eifersucht, einem anderen Mann in Holland.“ Die Sorge, am Ende auch Haus und Geld an seine zukünftige Ex-Frau abzugeben, habe ihn ebenso geplagt.

„Er hatte Angst, sie werde sich ohne ihn ein schönes Leben machen“, so Staatsanwältin Sarah-Kristina Erl, die dem Angeklagten heimtückische und niedere Beweggründe vorwirft.

Schock-Aussagen im Verhör: „Habe mir das einfacher vorgestellt“

Von Reue gebe es laut der „Bild“ wenige bis gar keine Anzeichen bei dem 73-Jährigen. Erschreckend nüchtern lesen sich seine Aussagen gegenüber den Ermittlern. „Ich habe mir das einfacher vorgestellt“, beschreibt er die Tötung seiner langjährigen Ehefrau. Laut Staatsanwältin Erl stach Hans-Jürgen P. am Ende viermal auf sein Opfer ein, „um sicher zu sein, dass sie tot ist“.

------

Mehr News aus Essen:

------

Ein weiteres schockierendes Detail: Die letzten Worte seiner Frau sollen „Denk an die Kinder!“ gewesen sein. Das Paar hat zwei Söhne. Der Angeklagte soll darauf bei der Polizei erschreckend kalt reagiert haben: „Es tut mir leid für die Kinder. Da hätte meine Frau auch dran denken können, als sie sich entschloss, mich zu verlassen.“

Der Prozess wird fortgesetzt, ein Urteil soll Ende Juni fallen. DER WESTEN berichtete über die Tat >>>. (at)

 
 

EURE FAVORITEN