Essen

Essen: Mutter wirft Kita vor: „Mein Sohn fühlt sich hier wie ein Ausländer“

Eine Mutter wirft dem St. Josef Kindergarten vor, dass ihr Kind sich als Ausländer fühlen würde.
Eine Mutter wirft dem St. Josef Kindergarten vor, dass ihr Kind sich als Ausländer fühlen würde.
Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen. Eine junge Mutter hat sich per Videobotschaft öffentlich darüber beklagt, dass ihr Sohn in seiner Essener Kita-Gruppe isoliert sei, weil fast alle anderen Kinder kein deutsch sprechen würden.

Vorwurf gegen Essener Kita: „Mein Sohn fühlt sich hier wie ein Ausländer“

In dem Clip, der schon tausendfach geteilt wurde, klagt Leen K. außerdem an, dass sie den Platz für ihren Sohn hätte einklagen müssen, ausländische Eltern hingegen wären bevorzugt worden ohne rechtliche Schritte gehen zu müssen. Das berichtet die WAZ.

Der Junge von Leen K. geht in den katholischen Kindergarten St. Josef in Essen-Leithe an der Rudolfsstraße. Leen K.: „Die anderen Kinder, 23 an der Zahl, verstehen kein Deutsch, sind der Sprache überhaupt nicht mächtig.“

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Auf Nachfrage der WAZ beim Träger, dem Kita-Zweckverband im Bistum, weist Petra Struck die Behauptungen der besorgten Mutter zurück: „Es gibt welche, die buddhistisch sind oder konfessionslos.“ Auch wenn 23 der 25 Kinder eine andere Staatsbürgerschaft hätten, die gemeinsame Sprache der Kinder sei deutsch.

Kita-Platzvergabe erfolgt nach Rechtsansprüchen

Auch sei die Platzvergabe in der Notgruppe, die aus Mangel an Kita-Plätzen durch die Stadt geschaffen wurde, sei nicht unfair abgelaufen. Die Vergabe sei in einer festen Reihenfolge erfolgt, bei denen es nicht um die Herkunft sondern um die Rechtsansprüche ginge.

Das teilt der Jugendamtsleiter Ulrich Engelen gegenüber der WAZ mit. Insofern hätte Leen K. zumindest formal gar keinen Rechtsanspruch anmelden können.

Den ganzen WAZ-Artikel findest du hier >>

 
 

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