Essen

Warum es in Essen mehr islamische Beerdigungen gibt als in Städten nebenan – und wieso das ein Problem werden könnte

Das islamische Grabfeld auf dem Friedhof Stoppenberg zeigt Richtung Mekka. Bald jedoch ist es komplett belegt. (Archivbild)
Das islamische Grabfeld auf dem Friedhof Stoppenberg zeigt Richtung Mekka. Bald jedoch ist es komplett belegt. (Archivbild)
Foto: Walter Buchholz / FUNKE Foto Services

Essen. Das islamische Grabfeld am südlichen Rand des Hallo-Friedhofs in Essen-Stoppenberg wird vermutlich in fünf Jahren voll belegt sein.

Grund dafür ist laut Bezirksbürgermeister Michael Zühlke (SPD) die „rasant steigende Belegung durch Muslime“. Zühlke sprach darüber mit der WAZ.

Mehr Beerdigungen auf islamischem Grabfeld in Essen als in Nachbarstädten

In Essen gebe es – anders als in Nachbarstädten wie Gelsenkirchen oder Bottrop – besonders viele Beerdigungen auf dem nach Mekka ausgerichteten islamischen Grabfeld. Zühlke vermutet dahinter „verwandschaftliche Beziehungen“.

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Zwei Möglichkeiten stehen derzeit zur Diskussion, die Zahl der islamischen Beerdigungen weiterhin zu bewältigen: Entweder man belegt die Gräber nach einer Zeit von etwa 30 Jahren neu, oder weicht auf den Standort „Freiheit Emschertal“ aus. Das ist die riesige Industriebrache zwischen Essen und Bottrop. (lin)

>> Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier lesen.

 
 

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