Essen

Essen: Massenschlägerei bei Kirmes in Frohnhausen – darum informiert die Polizei erst jetzt darüber

Massenschlägerei in Essen-Frohnhausen: Am Autoscooter soll es zur Eskalation gekommen sein. (Symbolbild)
Massenschlägerei in Essen-Frohnhausen: Am Autoscooter soll es zur Eskalation gekommen sein. (Symbolbild)
Foto: Imago (Symbolbild)

Essen. Erst vor wenigen Tagen prügelten beim Rü-Fest in Essen zwischen 20 und 30 Hooligans aufeinander ein.

Jetzt wurde bekannt, dass es eine Woche zuvor beim Schützenfest in Frohnhausen ebenfalls eine Massenschlägerei gegeben hat. Dort allerdings unter Jugendlichen, nicht unter Hooligans.

20 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahre haben am 2. Juni abends beim Schützenfest in Essen-Frohnhausen aufeinander eingeschlagen, der Grund dafür ist laut Polizei nicht bekannt. Ein Security-Mitarbeiter (29) hatte versucht zu schlichten und wurde von den Jugendlichen ebenfalls angegriffen. Das bestätigt auch die Firma, für die er arbeitet.

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Jugendliche prügeln auf Security-Mitarbeiter bei Schützenfest in Essen-Frohnhausen ein

Nach Informationen von DER WESTEN hatte der Security-Mitarbeiter einen Jugendlichen aufgefordert, die Beine vom Autoscooter zu nehmen. Daraufhin sei die Situation eskaliert. Das konnte die Polizei nicht bestätigen.

Kurz nach dem Angriff und dem Eingreifen der Polizei habe sich der Mann selbstständig ins Krankenhaus begeben. Es habe allerdings keine schweren Verletzungen gegeben, es sei nur eine Vorsichtsmaßnahme gewesen.

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Polizei hatte vergessen, die Meldung zu veröffentlichen

Der Vorfall ist bereits vor mehr als einer Woche geschehen. Jetzt hat die Polizei auf Nachfrage von DER WESTEN darüber berichtet.

„Wir hatten an dem Tag mehrere Meldungen an die Öffentlichkeit herausgegeben. Diese aus Frohnhausen ist einfach verloren gegangen“, begründet ein Polizeisprecher aus Essen. Sie sei wegen einer Vielzahl an Meldungen an dem besagten Wochenende untergegangen.

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Gerücht sei falsch: Keine Clans beteiligt

Entgegen eines Gerüchts weist die Polizei allerdings die Zugehörigkeit der Jugendlichen zu bekannten Clan-Familien zurück. „Die Namen der jungen Leute wiesen keinerlei Zusammenhang mit Clans auf“, so die Polizei Essen.

Einige der Jugendlichen konnten gefasst werden, gegen sie wurde Strafanzeige gestellt. Andere hingegen konnten vor Eintreffen der Beamten flüchten. (fb)

 
 

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