Essen: Mann wirft vermeintlichen Molotowcocktail aus Fenster – Polizei hat besondere Strafe für ihn

In Essen warf ein Mann einen vermeintlichen Molotowcocktail auf die Straße. (Symbolbild)
In Essen warf ein Mann einen vermeintlichen Molotowcocktail auf die Straße. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebrokertheissen / Gottfried Czepluch (Montage: DER WESTEN)

Seltsamer Vorfall in Essen! Ein Mann warf einen vermeintlichen Molotowcocktail aus seinem Fenster. Dafür hatte die Polizei Essen eine besondere Strafe für ihn parat.

Am Samstag, gegen 15.15 Uhr, rief eine Frau bei der Leitstelle in Essen an. Sie sagte den Beamten, dass sie eine qualmende Flasche sah, die aus einem Fenster eines Wohnhauses an der Töpferstraße in Bergerhausen geworfen wurde.

Essen: Polizei findet vier Personen vor

Sofort machte sich die Polizei Essen auf dem Weg dorthin, um diesem Hinweis nachzugehen. Tatsächlich fanden die Einsatzkräfte auf der Töpferstraße eine beschädigte Flasche sowie ein angezündetes Tuch.

Weitere Zeugen halfen mit ihren Aussagen den Beamten, den Verursacher zu finden. Sie Hinweise führten die Polizei zu einer Wohnung, in der sich insgesamt vier Personen aufhielten, ein 17, 18 und 20-jähriger Mann sowie ein 17-jähriges Mädchen.

Der 20-Jährige aus Dortmund gestand der Polizei Essen, dass er die Flasche mit dem Tuch aus dem Fenster warf. Warum er das tat, verriet er aber nicht.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Essen: Polizei hat besondere Aufgabe

Durch den Flaschenwurf wurde zum Glück niemand verletzt und es kam auch sonst zu keinen Beschädigungen. Die Polizei Essen hatte dennoch eine besondere Bestrafung für ihn: Er musste im Beisein der Beamten die Straße reinigen.

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Anschließend nahmen die Polizisten den 20-Jährigen mit zur Kriminalwache, zu erkennungsdienstlichen Behandlung, heißt es von den Beamten aus Essen.

Danach durfte der Dortmunder die Wache in Essen wieder verlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (ldi)

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