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Essen: Mann vergisst seinen kleinen Hund mitten im Bus – danach passiert DAS

Essen: Ein Hundebesitzer hat sein Tier im Bus vergessen. Doch was passierte dann?
Essen: Ein Hundebesitzer hat sein Tier im Bus vergessen. Doch was passierte dann?
Foto: imago images / ZUMA Press

Essen. Blöder Vorfall: Hast du auch schon mal etwas in Bus oder Bahn vergessen? Meist ist es der Regenschirm, das Portemonnaie oder die Jacke. Was aber tun, wenn du aussteigst und bemerkst, dass du deinen eigenen Hund im Bus in Essen zurückgelassen hast?

Genau das ist Stephan M. vor ein paar Wochen passiert. Er stieg aus dem 194er Bus in Essen aus und ließ seinen kleinen Hund zurück. Die Hündin habe unter dem Sitz geschlafen, er sei in Gedanken vertieft gewesen und stieg an seiner Haltestelle aus – aber ohne das Tier.

Essen: Mann vergisst seinen Hund in Ruhrbahn-Bus

Erst, als die Bustüren wieder schlossen waren, habe er realisiert, dass ihm etwas Wichtiges fehlte. Stephan habe wild gestikuliert, sei dann dem Bus hinterhergerannt. Leider ohne jeglichen Erfolg. Der Busfahrer habe nicht mehr angehalten.

Essen: Hunbebesitzer bekam richtig Angst

Stephan hatte große Angst. Wie bekommt man in so einem Fall seinen Hund zurück?

Simone Klose, Sprecherin der Ruhrbahn, wundert sich über diesen Vorfall. „Hunde kommen in der Regel angeleint ins Fahrzeug und die Hundebesitzer lassen die Leine nicht los.“

Hund vergessen: Leitstelle in Essen und Fahrer entscheiden gemeinsam

Es würden zwar immer mal seltsame Dinge geschehen, aber wegen eines vergessenen Hundes hätte sich bisher noch nie ein Fahrgast gemeldet. „Ein Kind vergisst man ja auch nicht im Bus“, wundert sich Klose.

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Sie fügt hinzu: „Falls es doch mal passieren sollte, würde sich der Fahrer bei der Leitstelle melden und dann würde gemeinsam entschieden, wie es weitergeht.“ Eine konkrete Handlungsempfehlung für vergessene Lebewesen gebe es derzeit nicht, das sei bisher nicht notwendig gewesen.

So handhabt es auch die Bogestra. „Der Fahrer entscheidet dann individuell mit Hilfe der Leitstelle. Wenn es ein kleiner, lieber Hund ist, ist das ja was anderes als wenn jemand einen wütenden Kampfhund vergisst“, sagt Sandra Bruns von der Bogestra.

Stephan M. und sein Hund wieder vereint

Ganz klar: Ruhrbahn und Bogestra würden im Ernstfall natürlich dafür sorgen, dass Besitzer und Hund wieder vereint würden.

Auch für Stephan und seinen Hund ging die Sache letztlich gut aus, und die Ruhrbahn musste gar nicht eingeschaltet werden. „Zum Glück ließ sich der erste Autofahrer stoppen. Wir überholten den Bus, fuhren zu nächsten Haltestelle. Ich konnte meinen noch schlafenden Hund da aus dem Bus holen“, erzählt Stephan. (vh)

 
 

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