Essen

Großeinsatz in Essen: SEK nimmt bewaffneten Mann im Süden der Stadt fest

Das SEK konnte den Mann stoppen.
Das SEK konnte den Mann stoppen.
Foto: Foto: ANC-NEWS

Essen. Großer Polizeieinsatz im Essener Süden: Im Hespertal in Essen-Fischlaken war am Donnerstag ein Mann (37) mit einer Waffe unterwegs. Bei der Polizei ging am späten Nachmittag der Hinweis ein, dass der 37-Jährige sich selbst umbringen wolle.

„Der Mann hat offenbar eine scharfe Schusswaffe dabei“, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Abend gegenüber DER WESTEN.

Essen: Polizei sperrt Gegend im Hespertal ab

Die Polizei hatte die Gegend weiträumig abgesperrt und suchte nach dem Mann. An der Suche waren Kräfte der Bereitschaftspolizei und Spezialeinsatzkommando-Einheiten beteiligt. Auch ein Hubschrauber und Spürhunde waren im Einsatz.

Die Polizei appellierte an die Anwohner, bis zum Ende des Einsatzes zu Hause zu bleiben. Gegen 21 Uhr kam die Entwarnung: Der Mann wurde gefunden, es habe einen Zugriff gegeben, so ein Sprecher der Polizei: „SEK-Einheiten haben nach ersten Erkenntnissen auf den Mann geschossen, er wurde am Bein verletzt“.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Neues Geschäft in der Essener City: Diese Kette folgt auf das Traditionsgeschäft Pohland

Weihnachtsmarkt Essen: Neues Getränk, neuer Baum, neuer Glühwein-Preis – das ändert sich 2018

• Top-News des Tages:

Rammstein auf Europa-Tour: Eventim bricht zusammen – Fans wütend über Ticket-Chaos

„Armes Deutschland“ bei RTL2: Hartz IV-Empfänger will nicht arbeiten – aus diesem unfassbaren Grund

-------------------------------------

Diesen Ablauf konnte eine Sprecherin der Essener Polizei am Freitagmorgen bestätigen. Lebensgefahr bestand bei dem 37-Jährigen aber nicht. Warum das SEK den Mann mit einem Schuss außer Gefecht setzen musste, war allerdings noch unklar. (pen/ak)

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien und um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben, berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Weil der aktuelle Vorfall die Öffentlichkeit direkt betrifft, haben wir uns in diesem besonderen Fall für die Berichterstattung entschieden.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen