Essen: Mann soll seine Freundin Anna S. erstickt haben – jetzt kommen erschreckende Details ans Licht

Essen: Über den wegen Mordes angeklagten Mann sind jetzt erschreckende Details ans Licht gekommen.
Essen: Über den wegen Mordes angeklagten Mann sind jetzt erschreckende Details ans Licht gekommen.
Foto: FUNKE Foto Services

Derzeit muss sich Michael S. vor dem Landgericht Essen wegen Mordes verantworten. Der 47-Jährige soll seine Ex-Freundin Anna S. aus Gelsenkirchen im Juni 2019 gefesselt und mit einer Plastiktüte erstickt haben. Ihre Leiche wurde bis heute nicht gefunden, doch jetzt sind erschreckende Details ans Licht gekommen.

Der Angeklagte ist kein Unbekannter bei den Behörden. Ihn belasten Beweise und seine Vergangenheit

Essen: Mann soll Ex-Freundin getötet haben - erschreckende Details werden bekannt

Seit August steht Michael S. vor Gericht in Essen, weil er seine Ex-Freundin Anna S. aus Gelsenkirchen brutal getötet haben soll. Ihre Leiche wurde bis heute nicht gefunden, doch ein sichergestelltes Video soll eine fast nackte Frau auf dem Boden liegend zeigen, ihr Kopf stecke in einer Plastiktüte. Der Mann, der die Aufnahmen macht, vergehe sich dann an der hilflosen Frau. Sie zeige keinerlei Reaktion, so die Staatsanwaltschaft.

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Am Montag hat eine Gutachterin schließlich ein Psychogramm des Krefelders vorgelegt, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Und das ist eindeutig: „Weder elf Jahre Haft und drei Jahre Führungsaufsicht konnten verhindern, dass ihm nun erneut eine solche Tat vorgeworfen wird“, so die Gutachterin Dr. Maren Losch.

Schon damals seien alle Anträge auf vorzeitige Entlassung gescheitert: keine Reue, keine Auseinandersetzung mit der Tat und Wiederholungsgefahr. Weiter heißt es von der Gutachterin: „In Beziehungen ist er besitzergreifend, einengend, kontrollierend. Auf die Trennung von Anna hat er gekränkt, egozentrisch und rachedurstig reagiert.“

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Kriminelle Handlungen seien ein „eingeschliffenes“ Verhaltensmuster des Angeklagten.

Voll schuldfähig und eine Gefahr für die Allgemeinheit

Michael S. sei nicht psychisch krank, voll schuldfähig und eine Gefahr für die Allgemeinheit. Das zeigt wohl auch ein Gerichtsurteil von Anfang 2020. Das Landgericht Krefeld verurteilte ihn dort wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung zu zwei Jahren und acht Monaten Haft. Der Grund auch hier: Aus Eifersucht hatte er seine Freundin, eine 32-Jährige aus Essen, 2014 gefesselt und verprügelt.

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Und 1999 lauerte er seiner damaligen Freundin auf und tötete sie mit 120 Messerstichen, weil sie ihn verlassen hatte. Michael S. saß also bereits wegen Mordes elf Jahre im Gefängnis. Wie das Urteil nun in der erneuten Anklage wegen Mordes ausfallen wird, wird sich voraussichtlich Anfang Dezember zeigen. Das schreibt die „Bild“-Zeitung. (nk)

 
 

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