Essen

Stadt Essen will junge Libanesen integrieren – warum die aber gar keine Lust darauf haben

Die Ausländerbehörde in Essen ist offenbar für viele junge Libanesen nicht vertrauenswürdig. (Archivbild)
Die Ausländerbehörde in Essen ist offenbar für viele junge Libanesen nicht vertrauenswürdig. (Archivbild)
Foto: Daniel Sobolewski / DER WESTEN

Essen. Junge, in Deutschland geduldete Libanesen sollen in Essen besser integriert werden. In einem Modellprojekt will ihnen die Stadt eine Perspektive geben, dauerhaft im Land zu bleiben.

Seit 2016 hat die Stadt Essen deshalb 384 geduldete Libanesen angeschrieben, die bis 27 Jahre alt sind. Wer nicht straffällig ist und arbeitet, eine Ausbildung macht oder zur Schule geht, dem will die Stadt helfen, seinen Aufenthaltstatus zu ändern.

Voraussetzung: Er hilft mit, seine Identität zu klären und einen Pass zu beschaffen.

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Wie sich jedoch herausstellt, haben 80 der angeschriebenen jungen Libanesen offenbar überhaupt keine Lust, an dem Essener Modell teilzunehmen. Sie haben sich gar nicht auf das Schreiben der Stadt zurückgemeldet. Das berichtet die WAZ.

Libanesen in Essen reagieren nicht auf Angebot zur Integration

Stadtsprecherin Silke Lenz sagt dazu, die Jugendlichen hätten „die Auseinandersetzung mit den beteiligten Behörden als nicht zielführend erlebt“. Anscheinend haben sie kein Vertrauen in die Stadt.

+++ Ungeklärter Aufenthaltstatus und keine Chance auf Perspektive: Damit ist für 50 Libanesen in Essen nun Schluss +++

Den ganzen Artikel der WAZ liest du hier. (lin)

 
 

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