Essen

Essen: Kneipe macht Gästen ein besonderes Angebot – darüber lacht jetzt das ganze Ruhrgebiet

Die Viktoriaklause aus Essen hat momentan mit diesem Schild alle Lacher auf ihrer Seite.
Die Viktoriaklause aus Essen hat momentan mit diesem Schild alle Lacher auf ihrer Seite.
Foto: FUNKE Fotoservices/ Privat/ Fotomontage DER WESTEN

Essen. Kaum ein Ernährungstrend birgt so viel Konfliktpotenzial wie der Veganismus. Als Duisburg im letzten Jahr eine vegane Variante zum Weihnachtsmarkt anbot, lief das Netz Sturm.

„Jetzt zerstören auch noch die Veganer unser deutsches Weihnachtsfest“, regte sich ein offenbar fleischessender DER-WESTEN-Leser bei Facebook auf. Dabei wollen einem die meisten Veganer ja eigentlich nichts wegnehmen. Sie möchten nur selbst keine tierischen Produkte essen.

Jetzt hat die Kneipe Viktoria Klause aus Essen den Veganern ein besonderes Angebot gemacht – und damit auch beim fleischessenden Klientel für einen Lacher gesorgt.

Ruhrgebiet feiert Schild der Vikoria Klause in Essen

So wirbt die Gaststätte aus Essen-Katernberg derzeit für eine Spezialität, die vielen im Ruhrgebiet ein Begriff sein dürfte: „Kaltes Schaumsüppchen von Hopfen, Gerste und Malz auf unterlegtem Deckel (vegan)“, heißt es auf der Kreidetafel vor Viktoria Klause.

Hinter der Werbung im feinsten Haute-Cuisine-Jargon verbirgt sich natürlich ein frisch gezapftes Pils. Entdeckt hat die die Facebook-Seite „Pottoriginale“, auf der das Foto seit gestern für Erheiterung sorgt:

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Die etwas andere Bierwerbung

Hinter dem Werbecoup steckt Inhaber Daniel Frank (40), wie sein Vater Uwe im Gespräch mit DER WESTEN verrät. Sein Sohn habe das Geschäft im Jahr 2001 vom heute 66-jährigen Rentner übernommen.

Mit seiner erfrischenden Art locke er auch jüngeres Publikum in die Sky-Kneipe mit Bierterrasse im Essener Stadtteil Katernberg. „Meine Stammkunden von damals sind ja mittlerweile alle unter der Erde“, sagt Uwe Frank, der beinahe 40 Jahr hinter dem Tresen stand.

Ob vor 40 Jahren oder heute. Das Pils geht hier schon immer vegan über den Tresen. Denn das muss es nach deutschem Reinheitsgebot auch. Das klingt zunächst selbstverständlich. Aber außerhalb der Bundesrepublik kann das durchaus schon einmal anders aussehen. Denn dort können bei der Klärung auch tierischen Klärmittel wie Hausenblase verwendet werden.

 
 

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