Essen

Verkaufsoffener Sonntag in Essener City kurzfristig verboten – Einzelhandelsverband ist stinksauer

Foto: Rebecca Häfner / Funke Foto Services

Essen. Am Sonntag (15. April) wird es trotz Ankündigungen keinen verkaufsoffenen Sonntag in der Essener Innenstadt geben. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster am Freitagabend entschieden.

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Zuvor war diese Entscheidung nach einer Klage der Gewerkschaft Verdi bereits vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gefällt worden. Blitzschnell zog die Stadtverwaltung Essen vor die nächsthöhere Instanz in Münster – und scheiterte auch dort.

Kein verkaufsoffener Sonntag: Einzelhandelsverband sauer

Verdi hatte sich beschwert, dass 25 Stände auf dem Frühlingsmarkt keinen Verkaufssonntag rechtfertigen würden. Der Frühlingsmarkt auf dem Willy-Brandt-Platz war das Argument der Stadt für das Öffnen der Geschäfte.

Ein Erfolg für Verdi – eine Niederlage für den Einzelhandelsverband. Der zeigte sich sauer und „maßlos enttäuscht“ über die Klage. „Warum musste Verdi auf den letzten Drücker klagen?“, so Hauptgeschäftsführer Marc Heistermann der WAZ.

In Werden und Altenessen wird es den verkaufsoffenen Sonntag dagegen wie geplant geben. (dso)

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