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Essen: Jörg Kachelmann schießt gegen die Stadt – „Dummheit soll ja...“

Wetter-Experte Jörg Kachelmann schießt gegen die Stadt Essen.
Wetter-Experte Jörg Kachelmann schießt gegen die Stadt Essen.
Foto: imago images/STAR-MEDIA, Twitter: Essen_Ruhr (Montage: DER WESTEN)

Essen. Heftiger Gegenwind für die Stadt Essen! Der Wetter-Experte Jörg Kachelmann nimmt bei Twitter wie gewohnt kein Blatt vor den Mund.

Diesmal kriegt die Stadt Essen für ihre regelmäßigen Info-Postings zu den Geschwindigkeitsblitzern im Stadtgebiet ihr Fett weg.

Essen: Jörg Kachelmann schießt heftig gegen die Stadt

Zum Beginn einer jeden Woche teilt die Stadt Essen auf Twitter nämlich die Standorte von Blitzern in der kommenden Woche mit. Zwar sind dort nur Straßennamen und keine exakte Lage vermerkt. Der Post bringt Jörg Kachelmann dennoch auf die Palme.

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Dem Wetter-Experten zufolge befördert die Stadt mit ihren Info-Postings ein grundlegendes Problem. Autofahrer stünden Kachelmann zufolge „in Deutschland über dem Gesetz – und die Folgen in der Bescheuerung von @Essen_Ruhr“.

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Das ist Jörg Kachelmann:

  • Jörg Kachelmann wurde 1958 in Lörrach geboren
  • Er ist ein Meteorologe und bereut die Seite kachelmannwetter.de
  • Kachelmann wurde im März 2010 wegen des Verdachts einer Vergewaltigung festgenommen
  • 2011 wurde er freigesprochen
  • Dazu veröffentliche das Buch „Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz“
  • Seit Januar 2019 moderiert er zusammen mit Kim Fischer die Talkshow „Riverboat“

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Dazu teilt er einen Tweet eines anderen Nutzers, der die Bevorteilung von Autofahrern verdeutlichen soll. „Im Grunde müsste unser Verkehrsunternehmen uns ÖPNV-Teilnehmer ebenfalls über Kontrollen informieren. Gleiches Recht für alle, nicht?“

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Für Kachelmann ist das eine große Ungerechtigkeit. Überschrieben mit dem Titel „Dummheit soll ja auch konsequent sein“ nennt er deshalb einige Vorschläge, die zeigen, wie grotesk Warnungen vor Blitzern eigentlich seien.

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So könne man, zu Ende gedacht, künftig etwa auch die Position von Streifenwagen der Polizei oder die von Kindern, die alleine auf dem Schulweg unterwegs sind, öffentlich verkünden.

Die Stadt Essen reagiert schnell auf Kachelmanns Attacke. Man sei „durch einen Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales aus dem Jahre 2013 verpflichtet, die Messstellen zu veröffentlichen.“ Der Wetter-Experte korrigiert nur schlicht: „Nicht die Stadt Essen ist dumm, sondern die depperten Erlasser.“ (the)

 
 

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