Essen

Essen: Hund wird mitten in der Innenstadt gegrillt!

Peta grillt Hund in Essen

Krasse Hunde-Aktion von Peta in Essen!

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Essen. Wie eklig ist das denn? Eine Gruppe von etwa acht Männern und Frauen hat am Donnerstag in Essen an der Ecke Kennedyplatz / Kettwiger Straße in aller Öffentlichkeit einen Hund gegrillt!

Das dachten zumindest die Passanten in Essen, bis sie näher kamen. Genau genommen handelte es sich bei dem Hund auf dem Grill nur um eine Attrappe, die auf den ersten Blick täuschend echt aussah. Doch wozu das Ganze?

Essen: Hund auf dem Grill zieht die Passanten an

Die Aktion hatte einen ernsten Hintergrund. Die Aktivisten der Tierschutzorganisation Peta wollten damit die Passanten anregen, ihren Fleischkonsum zu überdenken.

Dazu stellten sie allen Vorbeikommenden die folgende Frage: „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“

Aktivisten von Peta wollen provozieren

Für Jens Vogt, Aktionskoordinator bei Peta, sind alle Tiere gleich. „Es macht keinen Unterschied, ob das Fleisch auf unseren Tellern von einem Huhn, Rind oder Hund stammt“, will Vogt den Essenern klar machen.

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Deswegen stellten er und seine Kollegen sich mit der provokanten Aktion in vielen deutschen Städten mitten in die Fußgängerzone. „Wir appellieren damit an das Mitgefühl der Menschen und möchten sie dazu animieren, anstelle von Schwein und Co. lieber Gemüse oder Fleischalternativen auf den Grill zu legen.“

Neugierige und schockierte Blicke für den Grillhund

Die neugierigen bis schockierten Blicke der Essener Passanten hatten die ungewöhnlichen Griller an diesem Tag auf jeden Fall sicher. Viele ließen sich auch in ein Gespräch verwickeln.

Ob die Passanten wegen dieser Aktion von Peta zum Veganismus konvertieren, bleibt fraglich. Ein Ziel hat die Tierschutzorganisation aber auf jeden Fall erreicht: Aufmerksamkeit für ihre Sache erzeugen. (vh)

 
 

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